Erfolg für Hamburger Forscher: Deutscher Umweltpreis für Professor der TU Hamburg-Harburg
Der Erste Bürgermeister Ole von Beust und Wissenschaftssenator Jörg Dräger, Ph.D., gratulieren dem Träger des Deutschen Umweltpreises, Professor Dr. Dr. h.c. Garabed Antranikian von der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), zu diesem großartigen Erfolg. Professor Antranikian, der extreme Lebensräume untersucht und Leiter des Instituts für Technische Mikrobiologie der TUHH ist,wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für seine Arbeit in der Weißen Biotechnologie ausgezeichnet. Durch sie können chemische Prozesse so umgestaltet werden, dass die Umwelt erheblich entlastet wird.
14.10.2004 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt HamburgDer Erste Bürgermeister Ole von Beust: "Die Auszeichnung eines Hamburger Forschers mit dem Deutschen Umweltpreis ist auch ein Erfolg für Hamburg als Wissenschaftsstadt. Wissenschaft und Forschung sind für Hamburgs Zukunft von herausragender Bedeutung. Als 'Metropole des Wissens' wollen wir uns auch international mit unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen positionieren."
Wissenschaftssenator Jörg Dräger, Ph.D.: "Professor Antranikian hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Biotechnologie an der Technischen Universität Hamburg-Harburg als Exzellenzzentrum der Hamburger Wissenschaftslandschaft internationalen Rang erlangt hat. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Deutsche Bundesstiftung Umwelt diese wissenschaftlichen Leistungen jetzt mit dem Umweltpreis würdigt."
Um industrielle Herstellungsprozesse umweltfreundlicher zu machen, forscht Professor Antranikian seit fast 25 Jahren in exotischen Lebensräumen nach Mikroorganismen, die unter extremen Bedingungen leben. Sie können deshalb in rauen Industrieprozessen eingesetzt werden, in denen starke Hitze, Kälte oder Säure herrschen. Die Weiße Biotechnologie setzt durch nachhaltige Prozesse darauf, Umweltbelastungen möglichst erst gar nicht entstehen zu lassen.
Bundespräsident Horst Köhler überreicht die Auszeichnung am 31. Oktober in Mainz.
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