Ergebnisse der zweiten Förderrunde "Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen"

Jeweils ein Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule gehen in der zweiten Förderrunde der "Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen" an bayerische Universitäten. Dies ist das Ergebnis der Sitzung des "Bewilligungsausschusses Exzellenzinitiative", die am Freitag in Bonn stattfand. Wissenschaftsminister Thomas Goppel betonte im Anschluss an die Sitzung, dass Bayerns Universitäten insgesamt, also in der Gesamtschau beider Förderrunden, von dem wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbsverfahren in hohem Maß profitiert haben. In der zweiten Förderrunde konnten sich die Universität Bayreuth mit einer Graduiertenschule und die Universität Erlangen-Nürnberg mit einem Exzellenzcluster durchsetzen.

19.10.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Besonders würdigte Goppel, dass mit der Universität Bayreuth eine der "kleineren" und "jungen" bayerischen Hochschulen in der zweiten Runde erfolgreich war. "Das ist ein Beleg für erfolgreiche Profilbildung und höchste wissenschaftliche Qualität, die auch an einer im Verhältnis zu anderen Hochschulen ´kleinen´ Hochschule möglich ist", sagte der Minister.

Bereits in der ersten Förderrunde, die im Oktober letzten Jahres entschieden wurde, konnten sich die beiden Münchner Universitäten mit ihren Zukunftskonzepten durchsetzen. Zudem gingen fünf Exzellenzcluster und vier Graduiertenschulen in der ersten Förderrunde an die beiden Münchner Universitäten und die Universitäten Erlangen-Nürnberg und Würzburg. Zusammen mit den in der zweiten Förderrunde bewilligten Projekten können die bayerischen Universitäten etwa 72 Mio. Euro pro Jahr oder rund 19 Prozent der Mittel einwerben. Goppel: "Den bayerischen Universitäten möchte ich für ihr außerordentliches Engagement in dem Wettbewerbsverfahren danken. Dies gilt auch und besonders für die Universitäten, die mit ihren Anträgen und Antragsskizzen nicht zum Zuge kamen. Da ist keine Mühe umsonst, dessen bin ich mir sicher: Die Konzeptionen werden in anderen Förderprogrammen und bei der Profilbildung wichtige Impulse geben."

Der Bewilligungsausschuss Exzellenzinitiative hat heute folgende Exzellenzcluster und Graduiertenschulen bewilligt:

  • Universität Bayreuth: Graduiertenschule "Bayreuth International Graduate School of African Studies"

  • Universität Erlangen-Nürnberg: Exzellenzcluster "Engeneering of Advanced Materials"

Das bundesweite Wettbewerbsverfahren wurde in zwei Ausschreibungsrunden durchgeführt, wobei für jede Ausschreibungsrunde bezogen auf einen Bewilligungszeitraum von fünf Jahren Projektmittel im Gesamtvolumen von 950 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Über die erste Runde wurde im Oktober vergangenen Jahres entschieden.

In beiden Tranchen zusammen wurden bundesweit 9 Zukunftskonzepte, 39 Graduiertenschulen und 37 Exzellenzcluster bewilligt, davon entfallen auf Bayern zwei Zukunftskonzepte (Universität München und Technische Universität München), 5 Graduiertenschulen und 6 Exzellenzcluster. Für die Förderung der Initiativen wurden insgesamt pro Jahr rund 380 Mio. Euro bewilligt. Auf Bayern entfallen davon rund 72 Mio. Euro.


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