Eröffnungsfeier für die neuen Räume des Instituts für Rechtsmedizin und die Toxikologie-Abteilung des Walther-Straub-Instituts

Die neuen Räume des Instituts für Rechtsmedizin und die Toxikologie-Abteilung des Walther-Straub-Instituts hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Mittwoch in München feierlich eröffnet. Goppel: "Die Investition von rund 21 Millionen Euro für Umbau, Sanierung und Ersteinrichtung hat sich gelohnt. Die neuen, auf dem neuesten Stand eingerichteten Räume bieten optimale Arbeitsbedingungen." Die neuen Räume in der Nußbaumstraße werden von zwei Instituten genutzt werden: von der Rechtsmedizin und von der Toxikologie. Toxikologie und Rechtsmedizin könnten Synergieeffekte nutzen und auf einer Hauptnutzfläche nun ca. 4.500 qm eng zusammenarbeiten, so der Minister.

17.10.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Rechtsmedizin der Universität München erstellt pro Jahr rund 21.000 Gutachten. Hauptauftraggeber sind die Staatsanwaltschaft und die Polizei. Außerdem werden fast täglich Gerichtstermine wahrgenommen, um Gutachten bezüglich DNA, Vaterschaft, Blutalkohol, häuslicher Gewalt und Vergewaltigungen zu erstellen. Aber auch naturwissenschaftliche Fragestellungen treten in der Rechtsmedizin auf, so im Rahmen der Biomechanik und Unfallforschung. Neben den Gutachten werden hier pro Jahr auch ca. 2.000 Sektionen durchgeführt. Damit hilft die Rechtsmedizin vor allem bei der Aufdeckung von Tötungsdelikten und der Abwehr von Gefahren, aber auch bei der Sicherung von finanziellen Ansprüchen.


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