Erste Hürde im Landesexzellenzwettbewerb genommen

Im sächsischen Landesexzellenzwettbewerb haben 8 Antragsskizzen den Sprung in die nächste Runde geschafft. Darüber informierte heute Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange im Anschluss an die Beratung der Fachjury. Bis Ende Oktober 2007 hatten die TU Chemnitz, die TU Dresden, die TU Bergakademie Freiberg und Universität Leipzig insgesamt 13 Antragsskizzen im Rahmen der Landesexzellenzinitiative eingereicht, 8 von ihnen seien nun aufgefordert, die bislang skizzierten Forschungskomplexe zu Vollanträgen auszuformulieren. Sie freue sich besonders, so die Ministerin, dass jede der beteiligten Universitäten zumindest mit einem Projekt weiter im Rennen sei.

26.02.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Eine achtköpfige Fachjury aus namhaften Unternehmern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hatte auf ihrer heutigen Sitzung die eingereichten Forschungsprojekte bewertet. Der Entscheidung der Jurymitglieder zugrunde lagen die Gutachten von 33 unabhängigen Fachgutachtern, die im Vorfeld jeweils einen Bewerbungsantrag begutachtet hatten. "Die Jury hat heute in einem ersten Schritt entschieden, welche Forschungskomplexe das Potenzial besitzen können, in kurzer Zeit internationale Spitzenpositionen einzunehmen und so in der Lage sind, einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung auch der regionalen Wirtschaft zu leisten", sagte Ministerin Dr. Stange. Eine endgültige Entscheidung über die zu fördernden Projekte soll Ende Juli fallen.

Die sächsische Landesexzellenzinitiative war im vergangenen Jahr in Anlehnung an die Exzellenzinitiative des Bundes gestartet worden. Ziel des Landeswettbewerbes sei es mitzuhelfen, so Wissenschaftsministerin Dr. Stange, die bestehende Forschungsqualität sächsischer Universitäten weiter zu steigern. "Hierbei geht es vor allem darum, die Schere zwischen den in der Bundesexzellenzinitiative erfolgreichen, hauptsächlich westdeutschen exzellenten Forschungsbereichen und den Forschungsclustern in Sachsen, die den Sprung bisher noch nicht geschafft haben, nicht noch weiter auseinanderklaffen zu lassen", so Dr. Stange.

Bis 2013 (Ende der EFRE Förderperiode) stehen rund 160 Millionen Euro aus EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und Landesmitteln für die Landesexzellenzinitiative zur Verfügung.


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