Erster Spatenstich zum Erweiterungsbau der Fachhochschule Bochum

Doppelten Grund zur Freude hatte heute NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft beim ersten Spatenstich zum Erweiterungsbau der Fachhochschule Bochum. Zum einen wird mit dem Neubau eine jahrelange provisorische Unterbringung für die Fachhochschule Bochum beendet.

07.07.2004 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Zum anderen wird das umfangreiche Fachhochschulausbauprogramm des Landes praktisch abgeschlossen. Land und Bund haben in den vergangenen fünfzehn Jahren 550 Millionen Euro in Fachhochschulneubauten investiert und somit mehr als 13.000 zusätzliche Studienplätze in Fachhochschulen geschaffen. "Dieser finanzielle Kraftakt zeigt, welch hohen Stellenwert die Fachhochschulen in der Hochschulpolitik des Landes einnehmen," betonte Kraft heute anlässlich des Spatenstichs in Bochum.

Die Ministerin gab damit den Startschuss für einen Neubau, der etwa 4.300 qm2 Fläche umfasst und insgesamt rund 8 Millionen Euro kosten wird. Die Fachhochschule Bochum erhält nun eine neue Mensa, den Ingenieurwissenschaften werden künftig zusätzliche Flächen zur Verfügung stehen und die derzeit noch zerstreut untergebrachte Verwaltung der Fachhochschule wird zusammengeführt.

Bereits 2001 war an der Fachhochschule Bochum für den Fachbereich Wirtschaft ein erstes Vorhaben aus dem Bauprogramm mit Kosten von mehr als 9 Millionen Euro fertiggestellt worden.

Das Fachhochschulausbauprogramm des Landes ist nun praktisch abgeschlossen. Mit insgesamt 43 Baumaßnahmen an allen Fachhochschulen hat das Land dem deutlich angestiegenen Interesse am Fachhochschulstudium Rechnung getragen. Gleichzeitig wurden die räumlichen Voraussetzungen zur Umstellung der Studiengangsstruktur auf Bachelor und Master geschaffen.

Der Bochumer Neubau, der vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen betreut wird, soll Anfang 2006 fertiggestellt werden. "Die Fachhochschule Bochum ist ein wichtiger Standortfaktor für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region. Mit diesem Neubau verbessert sich die Basis für die notwendige Profilbildung der Hochschule," so die Ministerin.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden