Bayern

Fast 290 000 Studierende an Bayerns Hochschulen

Im Wintersemester 2010/11 waren an Bayerns Hochschulen 287 432 junge Menschen immatrikuliert. Das waren 5,4 Prozent mehr als im vorangegangenen Wintersemester. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, erreichte auch die Zahl der Studienanfänger im Studienjahr 2010 mit 64 749 Erstimmatri-kulierten - das waren 9,6 Prozent mehr als im vorangegangenen Studienjahr - einen neuen Rekordwert. Wie schon im Studienjahr 2009 lag der Frauenanteil bei den Stu-dienanfängern auch 2010 knapp über 50 Prozent.

05.08.2011 Pressemeldung

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren im Win-tersemester 2010/2011 an den Hochschulen in Bayern 287 432 Studierende immatrikuliert. Damit wurde ein neuer Höchstwert verzeichnet. Gegenüber dem Wintersemester war das ein Anstieg der Studierendenzahlen um 5,4 Prozent. Im Vergleich zum Wintersemester 2000/2001 erhöhte sich die Zahl der Studierenden in Bayern gar um 74 131 (+34,8 Prozent). Dabei hat die Studierendenzahl an wissenschaftlich-künstlerischen Hochschulen mit 25,0 Prozent deutlich weniger stark zugenommen als an Fachhochschulen (+60,4 Prozent).

Im Studienjahr 2010 (Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/2011) nahmen in Bayern insgesamt 64 749 junge Frauen und Männer erstmals ein Studium auf. Im Vergleich zum Studienjahr 2000 erhöhte sich die Zahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester um 22 313 Personen oder 52,6 Prozent. Wie im vorangegangenen Studienjahr lag auch 2010 die Zahl der weiblichen Studienanfänger mit 32 439 geringfügig über der der erstimmatrikulierten Männer (32 310), woraus sich ein Frauenanteil von 50,1 Prozent errechnet; dieser schwankte seit der Jahrtausendwende zwischen 48,6 Prozent (2003) und 50,3 Prozent (2004).

21 363 oder etwa ein Drittel der Studienanfänger schrieben sich 2010 in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ein. Hier fiel der Zuwachs gegenüber 2000 (15 690) mit 36,2 Prozent allerdings unterdurchschnittlich aus. Im Bereich der Ingenieurwissenschaften waren 21,9 Prozent (14 164), in der Gruppe Sprach- und Kulturwissenschaften 17,8 Prozent (11 535) und bei Mathematik, Naturwissenschaften 17,3 Prozent (11 233) aller Ersteinschreibungen zu verzeichnen. Besonders deutlich wuchs seit dem Studienjahr 2000 die Zahl der Erstsemester in ingenieurwissenschaftlichen Fächern. Hier stieg die Anzahl der Anfänger (2000: 6 772) auf gut das Doppelte. Dabei zeigten sich auch junge Frauen stärker an ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen interessiert als vor zehn Jahren. Nahmen 2000 etwa 5,8 Prozent aller Studienanfängerinnen ein Studium in diesem Bereich auf, waren es 2010 bereits 9,0 Prozent. Bei ihren männlichen Kommilitonen lagen die entsprechenden Werte allerdings bei 25,7 Prozent (2000) bzw. 34,8 Prozent (2010).


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