Fehlende Akzeptanz der Bachelor-Abschlüsse

Zum Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des Bologna-Prozesses erklären die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB, und der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Stefan Müller MdB:

06.05.2009 Pressemeldung CDU/CSU

Bachelor- und Masterstudiengänge machen derzeit 75 Prozent des gesamten Studienangebots in Deutschland aus. Die Bundesländer streben an, die Umstellung auf das gestufte System bis 2010 abzuschließen.

Die Ergebnisse der Ministerkonferenz zum Bologna-Prozess Ende April in Leuven belegen einerseits das große internationale Interesse an der europäischen Hochschulreform und die hohe Attraktivität der deutschen und europäischen Bildungsangebote im Ausland.

Andererseits ist die Umsetzung der Studienreform in Deutschland nach wie vor schwierig. Zum Teil wurden Inhalte von Diplomstudiengängen eins zu eins in Bachelor-Studiengänge übernommen, was eine Überfrachtung der Curricula zur Folge hatte. Problematisch ist auch die noch fehlende Akzeptanz der Bachelor-Abschlüsse. Studienanfänger müssen darüber vor Beginn des Studiums aufgeklärt werden. Das Wegfallen des weltweit geachteten deutschen Titels "Diplomingenieur" sorgt ebenfalls nicht überall für Freude.

Positiv ist zu bewerten, dass bereits 23 Prozent der deutschen Studenten während ihres Studiums Auslandserfahrungen sammeln. Deutschland liegt damit bereits jetzt deutlich über der Bologna-Zielgröße von 20 Prozent für die internationale Mobilität der Studierenden.

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