Förderprogramme für Hochschulen und Forschung auf den Weg gebracht
Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie derzeitige KMK-Präsident, Henry Tesch, hat die Entscheidungen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, Hochschulen und Forschung in Deutschland in den kommenden Jahren mit rd. 18 Mrd. € zu fördern, begrüßt. "Gerade jetzt in der Wirtschaftskrise sind diese Programme zusammen mit den Konjunkturpaketen des Bundes ein wichtiges und mutiges Zeichen", so der Minister im Anschluss an die Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz in Berlin.
23.04.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernFür Mecklenburg-Vorpommern können aus dem Hochschulpakt in den Jahren 2011-2015 bis zu 40 Mio. € fließen. Das Land erhält diese Mittel zum weitgehenden Erhalt der Studienanfängerkapazitäten und beteiligt sich so an der Bewältigung der gesamtdeutsch erwarteten Studiennachfrage der kommenden Jahre. "Gemeinsam mit dem Bund werden wir jetzt die Marketing-Anstrengungen verstärken", so Minister Tesch, "damit mehr Studierwillige aus den alten Ländern nach Mecklenburg-Vorpommern kommen".
Das Land wird mit den Universitäten auch seine Bemühungen verstärken, um an der zweiten Runde der Exzellenzinitiative zu partizipieren. Dabei werden die Chancen der Universitäten in dem wissenschaftsgeleiteten Wettbewerb erkennbar steigen, wenn sie gemeinsam und in Kooperation mit anderen norddeutschen Universitäten Anträge stellen.
Der Pakt für Forschung und Innovation beinhaltet für Mecklenburg-Vorpommern eine verstärkte Förderung der fünf Leibniz-Institute, der zwei Max-Planck-Institute sowie der Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft.
Der Bildungsminister geht davon aus, dass die Regierungschefs nach der Stellungnahme der Finanzministerkonferenz das Gesamtpaket Anfang Juni unterzeichnen werden.
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