"Forum für den Ausbau der Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis"

Wissenschaftler aus drei hessischen Universitäten (Darmstadt, Frankfurt, Kassel) und drei Fachhochschulen (Darmstadt, Fulda, Wiesbaden) sowie dem Deutschen Wetterdienst in Offenbach beteiligen sich mit 19 Exponaten auf einem Gemeinschaftsstand an der CeBIT 2006, die vom 9. bis 15. März in Hannover stattfindet.

09.03.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Der hessische Gemeinschaftsstand im "future-parc" der Halle 9 bietet vielfältige Anregungen aus zahlreichen Fachgebieten für innovative Produkte und Verfahren für die Märkte der Zukunft: Sie zeigen neueste Entwicklungen beispielsweise für Werkzeuge zur Trenderkennung im E-Commerce, höchste bisher auf Standard-TFT-Displays von Laptops erzielte Stereoauflösung oder kostengünstiges 3D-Röntgen. "Die CeBIT ist ein bewährtes Forum, um Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis anzustoßen oder auszubauen", sagte der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, heute bei seinem Rundgang auf der Messe. "Die Forschung aus Instituten und Hochschulen lässt sich hier an den Anforderungen der Praxis messen, woraus sich nicht zuletzt wechselseitige Impulse für künftige Entwicklungen ergeben können."

Corts besuchte Firmen, die Gemeinschaftsstände Hessen-media, E-Government in Hessen und die Hessischen Hochschulen als Partner für Forschung und Innovation im TechnologieTransferNetzwerk Hessen (TTN Hessen). In diesem Netzwerk arbeiten hessische Hochschulen, Wirtschaftsorganisationen sowie Technologie- und Gründerzentren eng zusammen, um den Transfer von technologischem Know how aus den Hochschulen in die Unternehmen zu unterstützen. "Erfolgreiche Kooperationsprojekte des TTN-Hessen zeigen: Im Bereich Wissens- und Technologietransfer aus der Forschung in kleine und mittlere Unternehmen stecken große Potenziale", hob der Minister hervor.

Das Netzwerk wird vom Wissenschaftsministerium und vom Wirtschaftsministerium des Landes gefördert. Ziel ist es, das Transferangebot quantitativ und qualitativ zu verbessern und für die Nutzer attraktiver zu machen. Dies geschieht durch eine größere Transparenz der Angebote und eine verstärkte Zusammenarbeit der Transferstellen und -anbieter. Darüber hinaus bietet der "Virtuelle Technologie- und Kompetenzmarkt" Kooperationsangebote hessischer Forscher und Wissenschaftler zu praxisrelevanten Themen. Auf diese Weise wird innovatives Wissen leichter zugänglich und damit der Wirtschaftsstandort Hessen nachhaltig gestärkt.

Am Stand des Landes Hessen nahm Minister Corts auch an einem E-Government Roundtable-Gespräch zum Thema "Der Hessische Masterplan – Verwaltungsrevolution von Innen" teil. Dabei diskutierte er mit dem CIO des Landes Hessen, Staatssekretär Harald Lemke, und Vertretern der Wissenschaft über den Einsatz moderner Informationstechnologien in der Hochschuladministration am Beispiel des Einsatzes von Chipkarten für Studierende. Corts unterstrich die Bedeutung moderner Verfahren in der Hochschuladministration: "Hochschulen müssen sich nicht nur in der Forschung ständig auf neue Methoden einlassen, sondern auch ihre administrativen Verfahren auf neuesten Stand bringen."

Besondere Beachtung fand auch der Besuch der Fußballweltmeister Sepp Maier und Gerd Müller, die sich für telemedizinische Untersuchungen des Universitätsklinikums Gießen und Marburg zur Verfügung stellten, um die Vorteile der in Gießen entwickelten elektronischen Krankenakte zu demonstrieren. Daneben war auch die Privatisierung auf der CeBIT ein Thema, das große Aufmerksamkeit fand.


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