Fünf Projekte erhalten HWT-Mittel von Innovationsstiftung und Wissenschaftsministerium
Insgesamt 450.000 Euro erhalten weitere fünf Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aus dem gemeinsamen Programm von Wissenschaftsministerium und Innovationsstiftung "Hochschule-Wirtschaft-Transfer" (HWT).
01.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und GleichstellungDies teilten das Ministerium und die Stiftung heute in Kiel mit. Zwölf Vorhaben hatten sich in der zweiten Antragsrunde um die Fördergelder beworben. Eine unabhängige Jury, in der Mehrzahl mit Wissenschaftlern besetzt, wählte die Projekte aus. Dabei legte sie folgende Kriterien zugrunde: fachlich-wissenschaftliche Qualität des Vorhabens, Innovationsgrad sowie Art und Intensität der Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen. HWT ist auf drei Jahre ausgelegt, jährlich stehen 500.000 Euro zur Verfügung.
Wissenschaftsministerin Ute Erdsiek-Rave: "Unser Programm kommt an. Ich freue mich sehr über die große Beteiligung von jungen Unternehmen, insbesondere im Bereich Medizintechnik und Biotechnologie. Zum Teil handelt es sich um Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen". Der Vorstand der Innovationsstiftung, Professor Hans-Jürgen Block, bemerkte: "Die hohe Beteiligung der Hochschulen des Landes am Programm HWT zeigt, dass hier großes Interesse an Kooperationen mit in der Region ansässigen Unternehmen besteht. Aus den Universitäten in Kiel und Lübeck wird der Wille nach angewandter Forschung besonders deutlich".
Diese Projekte werden gefördert:
- Steigerung der Wasserstoffproduktionseffizienz von Cyanobakterien, Kooperation zwischen Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof. Dr. Rüdiger Schulz-Friedrich)und der Firma Blue Biotech GmbH, Elmshorn.
- Transmissionselektronenmikroskopie von ultradünnen Multilagen auf Silizium-Substraten und Gratings, Kooperation zwischen Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof. Dr. Wolfgang Jäger) und Firma Incoatec GmbH, Geesthacht,
- Drei-dimensionale intraoperative Gewebsdarstellung mit Hilfe der optischen Korrelationstomographie, Kooperation zwischen Universität zu Lübeck (Prof. Dr. Gereon Hüttmann) und Firma Möller-Wedel GmbH, Wedel,
- Entwicklung eines neuartigen Systems zur automatischen Auswertung von mikrobiologischen Proben, Kooperation zwischen Universität zu Lübeck (Prof. Dr. Werner Eisenbeiß) und Firma ZEUTEC Opto-Electronik GmbH, Rendsburg,
- Automatisierte, datengestützte Bewegungskorrektur in bildgebenden Verfahren der Nuklearmedizin, Kooperation zwischen Universität zu Lübeck (Prof. Dr. Bernd Fischer) und Firma MiE GmbH, Seth (Kreis Segeberg).
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