Spaenle

Für eine qualitätsvolle und schulartbezogene Lehrerbildung

Zur Lehrerbildung zeichnet Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle am Freitag, 26. April, um 12 Uhr im Deutschen Bundestag die Position des Freistaats Bayern. Minister Spaenle wird dabei für eine qualitätsvolle und schulartbezogene Lehrerbildung votieren, die entsprechend der Anforderungen der Gegenwart weiterentwickelt wird.

25.04.2013 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Jüngst hatte Minister Spaenle deutlich gemacht:

  1. Bayern setzt auf eine Lehramtsausbildung, die sich nach den Anforderungen orientiert, die auf die Lehrkräfte im Unterricht mit den Schülern und im Schulalltag in den verschiedenen Schularten zukommen.
  2. Jede Schulart stellt aufgrund des eigenen Profils besondere Anforderungen an die Lehrkräfte. Darauf müssen diese vorbereitet werden. Die bayerische Ausbildung der Lehrkräfte für ein Lehramt an Grundschulen, an Mittelschulen, an Realschulen, an Gymnasien usw. berücksichtigt genau dieses Anforderungsprofil. Dazu gehören sowohl spezielle pädagogische wie auch fachliche Anforderungen.
  3. Die schulartbezogene Lehrerausbildung hat erheblichen Anteil am erfolgreichen Abschneiden der bayerischen Schülerinnen und Schüler bei den Leistungsvergleichen. Bei der Weiterentwicklung der Lehrerbildung müssen aktuelle Anforderungen wie Inklusion, Integration und Medienbildung entsprechend berücksichtigt werden.
  4. Die Überlegungen etwa in Baden-Württemberg eine Einheitslehrerausbildung einzuführen, muss als Versuch verstanden werden, das differenzierte Schulwesen zu Grabe zu tragen. Sie gefährden so eine sehr gute Förderung der Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Begabungen und Interessen.

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden