Girls Day 2006

Die Attraktivität von natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen für junge Frauen hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel anlässlich des "Girls Day 2006" am Donnerstag in München betont.

27.04.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Es ist eine gemeinsame Aufgabe von Hochschulen und Politik, junge Frauen gezielt für Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften zu interessieren und zu ermuntern, um so das Potenzial an technisch begabten und interessierten jungen Frauen besser auszuschöpfen."

Nahezu die Hälfte aller Studierenden in Bayern sind Frauen. Der Anteil von Studentinnen bei den Natur- und Ingenieurwissenschaften an Bayerns Hochschulen unterscheidet sich stark von Fach zu Fach. Während beispielsweise in der Chemie oder der Mathematik der Frauenanteil rund 45 Prozent beträgt, beläuft er sich bei der Elektrotechnik nur auf rund 8 Prozent. Insgesamt fällt auf, dass der Anteil an Frauen, die sich für ein natur- bzw. ingenieurwissenschaftliches Studium entscheiden, in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist: So betrug beispielsweise der Frauenanteil in der Chemie im Wintersemester 2000/2001 36,4 Prozent und steigerte sich auf nunmehr 45,2 Prozent (Wintersemester 2005/2006); im Maschinenbau ist eine Steigerung von 11,1 Prozent (Wintersemester 2000/2001) auf 13,7 Prozent (Wintersemester 2005/2006) und in der Verkehrstechnik von 3,6 Prozent (Wintersemester 2000/2001) auf 7,8 Prozent (Wintersemester 2005/2006) zu verzeichnen.

Am 27. April findet zum 6. Mal der "Girls Day" statt, an dem für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 Labors, Büros und Werkstätten geöffnet sind. In Bayern finden über 1000 Veranstaltungen statt, die junge Frauen dazu ermuntern sollen, sich über Berufsfelder zu informieren, die sie sonst eventuell nicht ins Auge fassen würden. An der Aktion beteiligen sich auch bayerische Hochschulen.


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