Graduiertenförderung an Sachsens Hochschulen wird weiter ausgebaut

"Die Graduiertenförderung an den sächsischen Hochschulen wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut", kündigte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute an. Damit sollten künftig mehr Absolventinnen und Absolventen bei einer Promotion unterstützt werden. "Es droht nicht nur ein Fachkräftemangel in der Wirtschaft, sondern auch ein Mangel an wissenschaftlichem Nachwuchs für Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Hier gilt es rechtzeitig zu reagieren."

24.08.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Landesstipendien bereits um 20 Prozent gestiegen. So erhielten im Jahr 2006 insgesamt 80 Absolventinnen und Absolventen eine finanzielle Unterstützung im Rahmen der Landesstipendienverordnung. Im Jahr 2008 werde das Landesstipendienprogramm auf 1,1 Mio. Euro (2007: 870.000 Euro) aufgestockt, wodurch zusätzlich mindestens 25 Stipendiaten bis zu drei Jahre lang von einer Förderung profitieren könnten. Das Grundstipendium des Landesprogramms beträgt 895 Euro. Dazu kämen zusätzliche Mittel für besondere Zuwendungen, beispielsweise einen Forschungsaufenthalt im Ausland.

Darüber hinaus sei geplant, so Ministerin Dr. Stange, die Graduiertenförderung in der neuen Förderperiode des Europäischen Sozialfonds (ESF) 2007 bis 2013 besonders zu berücksichtigen. Für Maßnahmen wie zum Beispiel Kompetenzschulen, Industriestipendien oder kooperative Promotionen seien 7,4 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen.


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