Hamburg: Studiengebühren erst nach dem Studium

(bikl) In ihrer bisherigen Form sollen die Studiengebühren in Hamburg abgeschafft werden. Darauf haben sich CDU und Grüne bei ihren Koalitionsverhandlungen geeinigt. Das neue Modell sieht vor, dass Studierende in Zukunft nicht mehr während des Studiums zahlen, sondern erst danach.

05.04.2008 Hamburg, Hessen Artikel

Ab Wintersemester 2008/2009 sollen Studenten in Hamburg keine Gebühren mehr während ihres Studiums entrichten. Fällig werden die Zahlungen erst, wenn sie nach dem Studium im Berufsleben stehen und mindestens 30.000 Euro im Jahr verdienen. Dann sollen pro Semester nachträglich 375 Euro fällig werden. Um trotzdem weiterhin die Finanzierung der Hochschulen zu sichern, soll eine Zwischenfinanzierung eingerichtet werden.

Auch in Hessen bahnt sich eine Abschaffung der Studiengebühren an. Darauf stellt sich der hessische Ministerpräsident Roland Koch ein. Im Gespräch mit Welt am Sonntag bedauerte der CDU-Politiker zwar die sich abzeichnende Entscheidung der neuen Landtagsmehrheit aus SPD, Grünen und Linken. Zugleich gab er aber zu erkennen, dass sich die geschäftsführende CDU-Landesregierung mit einem entsprechenden Parlamentsbeschluss abfinden werde.


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