Hessen will Islamische Studien auch ohne Bundesförderung etablieren
Nach der heutige Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Einrichtung von Zentren für Islamische Studien außerhalb Hessens haben der Hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa, Jörg-Uwe Hahn, sowie die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, angekündigt, dieses Zentrum und die Etablierung einer islamischen Religionspädagogik aus eigener Kraft voranzutreiben.
14.10.2010 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstNatürlich sind wir enttäuscht, weil wir als Landesregierung der festen Überzeugung sind, dass die Universitäten Marburg und Gießen gemessen an den Auswahlkriterien des Bundes die besten Voraussetzungen für ein derartiges Zentrum bieten, sagten Hahn und Kühne-Hörmann. Das Ziel der Landesregierung ist nach wie vor, Islamische Studien zu institutionalisieren und die islamische Religionspädagogik in Hessen einzurichten. Dazu wird es sehr schnell Gespräche mit allen beteiligten Ressorts und den betreffenden Hochschulen geben, kündigten die Minister an. Darüber hinaus werde nach Auswertung der Begründung des Bundes geprüft, inwiefern ein erneuter Antrag in einer weiteren Runde des Bundesförderprogramms gestellt werde.
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