High-Tech-Offensive Bayern - Biofunktionalität von Lebensmittelinhaltsstoffen

Für das Forschungsprojekt "Biofunktionalität von Lebensmittel-inhaltsstoffen" der Technischen Universität München stehen dem Wissenschaftszentrum Weihenstephan bis zum Jahr 2009 im Rahmen der High-Tech-Offensive Bayern (HTO) über 4,6 Mio. Euro zur Verfügung. Das hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Freitag bekannt gegeben.

06.05.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Das Projekt ist ein Musterbeispiel für die Zusammenarbeit von Forschern aus verschiedenen Disziplinen. Es macht das Wissenschaftszentrum Weihenstephan zu einer zentralen Stätte molekularbiologischer Forschung im Bereich der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften", so der Minister. "Das Projekt ist ein wichtiger Schritt bei der Erforschung der Voraussetzungen für eine gesundheitsförderliche Lebensumwelt, zu der besonders die Ernährung gehört", unterstrich Goppel.

An dem interdisziplinären Projekt am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt (WZW), dessen Schwerpunkt der Themenbereich "Präventiv wirksame Lebensmittel und Ernährung" bildet, sind neben Ernährungsphysiologen, Ernährungsmedizinern und Lebensmitteltechnologen auch Lebensmittelchemiker und Vertreter der modernen Biowissenschaften beteiligt. Im Zentrum des Projekts steht die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Ernährung und Stoffwechsel des menschlichen Organismus. Dabei geht es z. B. um die Frage, inwieweit sich - in Abhängigkeit von den genetischen Voraussetzungen - die Ernährung auf eine mögliche Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ II, Gicht oder Krebs hemmend oder fördernd auswirkt. Auf der Grundlage von drei Technologiefeldern der funktionellen Genomforschung sollen biofunktionelle Inhaltsstoffe von Lebensmitteln identifiziert werden, die entweder selbst oder in Zusammenhang mit anderen Faktoren wie genetischen Kenngrößen des Organismus oder der Ernährungsumwelt präventives Potential haben oder aber krankheitsfördernd wirken.


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