Hochkarätige Delegation aus Nordrhein-Westfalen reist nach Russland

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart reist am Dienstag gemeinsam mit einer hochkarätig besetzten Delegation nach Moskau. Ziel ist es, Kooperationen zwischen russischen und nordrhein-westfälischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auszubauen.

22.03.2009 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Auf dem Programm stehen Gespräche mit führenden russischen Forschern und Wissenschaftspolitikern. Begleitet wird der Minister von Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der Technischen Universität Dortmund, von Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, von Prof. Dr. Elmar Weiler, Rektor der Ruhr-Universität Bochum sowie Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

"Wir reisen gemeinsam nach Russland, um neue Partner für das Innovationsland Nordrhein-Westfalen zu gewinnen. Erste Schritte sind wir bereits mit der Innovationsbrücke gegangen. Diese Kooperationen wollen wir ausbauen und nun neue Kontakte knüpfen", sagte Pinkwart. Seit 2007 betreibt die Landesregierung als Kooperationsstelle die "Innovationsbrücke Nordrhein-Westfalen - Russland" mit je einem Ansprechpartner in Moskau und in NRW.

Ein Schwerpunkt des Besuchs liegt auf den verstärkten Aktivitäten der Universitätsallianz Metropole Ruhr. Die Allianz eröffnet im Rahmen der Reise ein eigenes Büro an der Staatlichen Universität für Verkehr der Russischen Föderation (MIIT) in Moskau. Gemeinsam mit Prof. Wörner (DLR) wird Minister Pinkwart zudem das Zentrale Aero-Hydrodynamische Institut (ZAGI) in Schukowski besuchen, wo eine Rahmenvereinbarung zwischen dem DLR und dem ZAGI unterzeichnet werden soll.

In Moskau trifft Pinkwart den Minister für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation, Prof. Dr. Andrej Fursenko, sowie Wissenschaftspolitiker des russischen Parlaments, der DUMA. Mit Anatoli Tschubais, dem Generaldirektor von RusNano, der Russischen Gesellschaft für Nanotechnologie, wird Pinkwart über künftige Möglichkeiten zur Forschungskooperation diskutieren.


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