Ausgründungen

Hochschulen als Ideenschmiede der Wirtschaft – Start der Ideenwettbewerbe 2013

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur fördert Ideenwettbewerbe an den Hochschulen aus Mittel des Europäischen Sozialfonds. In Kooperation mit Forschungseinrichtungen des Landes sollen Studenten und Mitarbeiter qualifiziert und motiviert werden, ihre Forschungsergebnisse und ihre Idee in einer Ausgründung aus der Hochschule umzusetzen.

25.06.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

In diesem Jahr werden an den zwei Universitäten und fünf Hochschulen des Landes die Ideenwettbewerbe durchgeführt. Die erfolgreichen Wettbewerbe aus den vorherigen Jahren setzen sich damit fort. In den letzten zehn Jahren konnten durch die Ideenwettbewerbe des Landes Mecklenburg-Vorpommern und die EXIST Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie 44 Ausgründungen aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes erfolgreich vorbereitet werden.

Partner bei diesem Ideenwettbewerb sind die Hochschule Neubrandenburg, die Fachhochschule Stralsund und acht außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Universität Greifswald führt in Kooperation mit dem Leibniz Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. den Ideenwettbewerb "Unique" durch. Die Hochschule Wismar kooperiert dieses Jahr erstmalig mit dem Baltic College - FHM Schwerin im Ideenwettbewerb "Glocal – Think Global; Act local". Diese drei Ideenwettbewerbe werden 2013 und 2014 mit insgesamt ca. 550.000 Euro unterstützt.

Unter den Förderaktivitäten "Verbesserung der Verwertung von Forschungsergebnissen" und "Förderung anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung von Vorhaben mit identifiziertem Verwertungspotenzial" werden durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern neben den Ideenwettbewerben die Anmeldung von Patenten und Patentverwertung an den Hochschulen mit ca. 2,5 Mio. Euro sowie 21 anwendungsorientierte Forschungsprojekte mit ca. 4,6 Mio. Euro im Rahmen des Forschungsfonds Mecklenburg-Vorpommern aus Mittel des Europäischen Sozialfonds in der laufenden Strukturfondsperiode 2007 bis 2013 gefördert.


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