Nordrhein-Westfalen

Hochschulzukunftsgesetz soll zum Wintersemester 2014/15 in Kraft treten

Wissenschaftsministerin Schulze hat die Eckpunkte zur Weiterentwick­lung des nordrhein-westfälischen Hochschulrechts vorgestellt. "Die Eck­punkte sind das Ergebnis zahlreicher Experteninterviews und -ge­spräche mit den Hochschulen und mit gesellschaftlichen Gruppen", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Auf der Grundlage der Eckpunkte werden wir jetzt einen breiten Dialog- und Konsultationspro­zess führen. Und wir werden dem Wunsch der Hochschulen Rechnung tragen und in der Hochschulforschung renommierte Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftler in den Prozess einbeziehen."

21.11.2012 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Zentrale Eckpunkte für die Weiterentwicklung des nordrhein-west­fälischen Hochschulrechts sind:

  • Beibehaltung der Verselbstständigung der Hochschulen;
  • Einführung landesseitiger Rahmenvorgaben für die Bereiche Haus­halt und Personal;
  • Einführung einer Experimentierklausel zur Entwicklung eines neuen Finanzierungsmodells für die Hochschulen;
  • Schaffung einer Öffnungsklausel für die Entwicklung von Rahmen­vorgaben für "Gute Arbeit";
  • Justieren des Aufgabenkatalogs der Hochschulräte;
  • Ausbalancierte Aufgabenteilung zwischen Hochschulräten und Senaten.

Die vom Landeskabinett beschlossenen Eckpunkte sollen ab dem 10. Januar 2013 im Rahmen eines ersten Online-Beteiligungsdialogs (www.hochschule-gestalten.nrw.de) diskutiert werden. Der Online-Dialog ist der Auftakt zu einer digital und analog geführten öffentlichen Diskussion über die Weiterentwicklung des Hochschulrechts. Das Gesetz soll zum Wintersemester 2014/15 in Kraft treten. "Für die Weiterentwicklung des geltenden Rechts sind Planungssicherheit, Zeit und Augenmaß unerlässlich. Deshalb werden wir das Inkrafttreten und die Umsetzung der Novelle so terminieren, dass sie nicht zeitlich mit dem doppelten Abiturjahrgang zusammenfallen", sagte Schulze.


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