Innovatives Medienzentrum an der Technischen Universität Cottbus eingeweiht
Wissenschaftsministerin Johanna Wanka und Finanzminister Rainer Speer haben heute gemeinsam das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus eingeweiht.
04.02.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg"Mit dem IKMZ hat sich ein völlig neuer Kern des Informationsmanagements an der Technischen Universität in Cottbus gebildet, von dem nicht nur die Hochschule, sondern auch die Region und hier vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen profitieren werden", betonte Wanka. Das IKMZ führt die bisher an mehreren dezentralen Standorten untergebrachte Universitätsbibliothek an einem zentralen Ort zusammen und kombiniert diese mit dem Rechen- und dem Multimediazentrum der Hochschule. "So ist gewährleistet, dass die Daten-, Wissens- und Informationsbereitstellung innerhalb kürzester Zeit und mit einem hohen Dienstleistungswert für die Nutzer erfolgt", so Wanka weiter.
Die Bausumme für dieses innovative und architektonisch außergewöhnliche Projekt belief sich auf rund 30,6 Millionen Euro sowie weitere zwei Millionen Euro für die Ausstattung im Inneren, sagte Speer. Die finanziellen Mittel wurden von Bund, Land und der EU bereitgestellt. 70 Prozent des ausgeschriebenen Auftragsvolumens konnte an brandenburgische Unternehmen vergeben werden. Seit Gründung der BTU im Jahr 1991 wurde der Ausbau des Universitätscampus insgesamt mit 183 Mio. Euro gefördert. "Das ist gut investiertes Geld", sagte Speer. "Die BTU setzt wissenschaftliche Ausrufezeichen weit über die Region hinaus. Jetzt ist mit dem IKMZ auch ein architektonisches Ausrufezeichen neu dazu gekommen."
Das IKMZ bietet auf ca. 7.700 m2 Nutzfläche Platz für bis zu einer Million Medieneinheiten. Die Planungen für das IKMZ stammen vom renommierten Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron, das unter anderem durch die Planungen für die Erweiterung der Tate Gallery London, das neue Fußballstadion in München sowie das Olympiastadion in Peking bekannt ist und in Brandenburg bereits mit dem preisgekrönten Bibliotheksneubau in Eberswalde auf sich aufmerksam gemacht hat.
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