Kabinett gibt Startschuss für Landesexzellenzinitiative

"Die Signale stehen auf grün. Jetzt heißt es volle Kraft voraus, um die Leistungsfähigkeit und Attraktivität der sächsischen Universitäten weiter zu steigern", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange heute vor dem Hintergrund der Zustimmung des Kabinetts zur sächsischen Exzellenzinitiative.

26.06.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

"Die in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder besonders erfolgreichen Universitäten können durch damit zusätzlich zur Verfügung stehende Mittel ihren Vorsprung weiter ausbauen. Deshalb brauchen die sächsischen Universitäten unsere Unterstützung, um mit den anerkannten Spitzenuniversitäten national und international konkurrenzfähig zu sein. Mit der sächsischen Exzellenzinitiative können wir den landeseigenen Unis jetzt unter die Arme greifen, um ihr Forschungs- und Entwicklungspotenzial auf zukunftsbestimmenden Gebieten zu stärken", so die Wissenschaftsministerin.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative werde den Universitäten insgesamt bis 2013 (Ende der EFRE Förderperiode) rund 160 Millionen Euro (rund 26 Millionen Euro pro Jahr) aus EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und Landesmitteln zur Verfügung stehen. Gefördert werden sollen Forschungskomplexe, die aus mehreren miteinander verzahnten Forschungsprojekten bestehen, grundsätzlich soll ein Spitzentechnologiecluster enthalten sein. Dabei sei zu erwarten, dass aufgrund der Schwerpunktsetzung der sächsischen Universitäten und der bisherigen Ergebnisse der Bund- Länder-Exzellenzinitiative besonders in den Bereichen Mikro-, Opto- und Nanotechnologie, sowie Biotechnologie und Biomedizin, Energie- und Umwelttechnologien und in den Materialwissenschaften Chancen auf einen qualitativen Sprung bestehen.

Antragsberechtigt seien Universitäten. Außeruniversitäre Forschungsreinrichtungen und Fachhochschulen seien dabei als Kooperationspartner ausdrücklich aufgefordert, sich zu beteiligen.

"Nach dem heutigen Kabinettsbeschluss können die Universitäten jetzt bis September ihre Antragsskizzen einreichen", sagte die Wissenschaftsministerin. Zum Jahresende würden die - im Wettbewerbsverfahren durch Fachgutachter und eine Jury - ausgewählten Antragsteller dann aufgefordert, ihre Vollanträge einzureichen, die bis April 2008 begutachtet und danach ab Frühjahr 2008 gefördert werden sollen.

"Es ist mir besonders wichtig, dass das Verfahren ein wissenschaftsadäquates Wettbewerbsverfahren ist. Gefördert werden die besten Initiativen, denn das Geld soll zielgenau eingesetzt werden", sagte Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange abschließend.


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