Krankenversorgung sowie Forschung und Lehre auf höchstem Niveau stehen im Vordergrund

In der Sendung "Länderzeit" des Deutschlandfunks hat der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und Vorsitzende des Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, heute die Rahmenbedingungen und Ziele der geplanten Privatisierung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg herausgestellt.

27.07.2005 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die Investitionen, zu denen sich ein privater Krankenhausbetreiber an beiden Standorten, in Gießen und in Marburg, verpflichten muss, sind wichtige Voraussetzungen, um beide Standorte auf Dauer zu erhalten", so Leonhard. Die dauerhafte Erfüllung des medizinischen Versorgungsauftrages solle durch ein innovatives Medizinkonzept sichergestellt werden. Zugleich solle gewährleistet werden, dass der private Klinikbetreiber die Medizinfachbereiche bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in Forschung und Lehre sowie Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses nachhaltig unterstütze. "Krankenversorgung sowie Forschung und Lehre auf höchstem Niveau und Exzellenz im nationalen und internationalen Wettbewerb sind die Ziele, auf die sich jeder private Träger verpflichten muss", hob der Staatssekretär hervor.

Die Voraussetzungen für die Privatisierung werden durch die Novellierung des Universitätsklinikumsgesetzes, das zum Ende des Jahres auslaufen wird, geschaffen werden. Staatssekretär Prof. Dr. Leonhard hob hervor, dass der Wissenschaftsrat intensiv in die Begleitung des gesamten Projektes eingebunden sei.


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