Humboldt Universität

Kultusminister Olbertz soll Präsident werden

(red/pm) Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz soll Präsident der Berliner Humboldt-Universität (HU) werden. Wie die Universität gestern mitteilte, wird er sich am 20. April 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin als Nachfolger von Universitätspräsident Christoph Markschies,der nicht wieder kandidiert, zur Wahl stellen.

31.03.2010 Artikel
  • © Kultusministerium Sachsen-Anhalt

Der amtierende Kultusminister von Sachsen-Anhalt wurde sowohl von der Findungskommission als auch vom Kuratorium der Universität ohne Gegenstimme als Kandidat nominiert. Der parteilose Politiker erhielt 1992 einen Ruf als Erziehungswissenschaftler an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und verfügt über langjährige Erfahrung in der universitären Selbstverwaltung und im Wissenschaftsmanagement. Olbertz überzeugte die Findungskommission und das Kuratorium nicht zuletzt durch sein Bekenntnis zur Lehre als zentralem Aspekt einer Universität.

Jan-Hendrik Olbertz, geboren 1954 in Berlin, promovierte 1981 in Hochschulpädagogik in Halle. Es folgte dort 1989 die Habilitation und eine Gastprofessur in Bielefeld, bis er 1992 als ordentlicher Professor nach Halle zurückkehrte. Zwischen 1992 und 1996 war Olbertz Mitglied im Akademischen Senat und bis 2002 Mitglied im Konzil der Martin-Luther-Universität. Seit 2002 ist er Kultusminister in der Landesregierung in Sachsen-Anhalt.


Weiterführende Links

  • Kultusministerium Sachsen-Anhalt
  • Humboldt-Universität Berlin

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