Kuratorium der Behring-Röntgen-Stiftung konstituiert sich

Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, ist zum Vorsitzenden des Kuratoriums der Emil von Behring und Wilhelm Conrad Röntgen-Stiftung gewählt worden.

01.12.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Diesem Gremium, das sich heute in Wiesbaden konstituiert hat, gehören neun Mitglieder an: fünf Vertreter der Hessischen Landesregierung, die Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg sowie die Dekane der medizinischen Fachbereiche beider Hochschulen. Die mit einem Kapital von 100 Millionen Euro aus dem Privatisierungserlös des Universitätsklinikums Gießen und Marburg ausgestattete Stiftung dient der Förderung der Hochschulmedizin an beiden Standorten. Zum stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden wurde der Präsident der Marburger Universität, Prof. Dr. Volker Nienhaus, gewählt. Dieses Amt soll in regelmäßigem Turnus zwischen den Präsidenten der Universitäten in Gießen und Marburg wechseln.

Das Kuratorium bestellte auch den Vorstand der Emil von Behring und Wilhelm Conrad Röntgen-Stiftung: Zum Präsidenten wurde Prof. Dr.Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, bestimmt. Vizepräsidenten sind Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk, Direktor des Instituts für Virologie der Universität Marburg, und Prof. Dr. Dr. Friedrich Grimminger, Abteilungsdirektor der Medizinische Klinik V, Interdisziplinäre Onkologie/Pneumologie, der Universität Gießen.

Mit der Konstituierung der Gremien könne die Stiftung nun ihre Arbeit aufnehmen, sagte Minister Corts. Entsprechend den Zusagen der Landesregierung bleibe der Verkaufserlös aus der Privatisierung des Universitätsklinikums dauerhaft für Mittelhessen wirksam. „Der Universitätsmedizin in Gießen und Marburg werden damit neue, hervorragende Perspektiven eröffnet.“ Der Minister fügte hinzu, er freue sich besonders, dass es gelungen sei, mit den Professoren Klenk und Grimminger zwei international renommierte Medizinwissenschaftler für die Arbeit in der Stiftung zu gewinnen.


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