Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der Bayerischen Hochschulen

Den hohen Stellenwert der Frauenförderung für den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Bayern hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Donnerstag anlässlich der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Bayerischen Hochschulen betont und zugleich die Sperre von Bundesmitteln für die Förderung von Frauen in Forschung und Lehre kritisiert:

17.06.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Im Wettbewerb um die besten Köpfe können wir es uns nicht leisten, auf hervorragend qualifizierte Frauen zu verzichten. Wenn der Bund Mittel für die Frauenförderung sperrt, ist das sowohl im Hinblick auf die Gleichstellung von Frauen und Männern als auch auf den Wissenschaftsstandort Deutschland unverantwortlich ", betonte der Minister. Rund 4 Mio. Euro stehen in diesem Jahr Bayerns Hochschulen aus dem von Bund und Ländern gemeinsam finanzierten Programm "Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre" zur Verfügung. Das ist doppelt so viel wie im Jahr 2000. Der Bund hat nunmehr jedoch knapp 18% der Bundesmittel für das Programm gesperrt.


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