Millionen für Brandenburgs Nachwuchsforscher

Zu den Siegern im Wettbewerb "Innoprofile" um Bundesmittel in Millionenhöhe gehören auch zwei junge brandenburgische Forschergruppen. Ein Team aus dem Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) sowie Nachwuchsforscher der Fachhochschule Lausitz erhalten in den kommenden fünf Jahren insgesamt 5,5 Millionen Euro Fördermittel für ihre innovativen Projekte.

18.08.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Forschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka lobte den Erfolg der jungen Forscher: "Die beiden Projekte aus dem Land Brandenburg konnten sich gegen mehr als 100 andere Bewerber erfolgreich durchsetzen und zählen nun zu den 14 Gewinnern des Förderwettbewerbs. Dies ist eine Anerkennung für die hervorragenden Leistungen brandenburgischer Forscher." Mit dem Programm "Innoprofile fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung" Forschungsvorhaben in den neuen Ländern.

"Die Projekte werden die Zusammenarbeit zwischen Forschern und kleinen und mittleren Unternehmen stärken", betonte Ministerin Wanka. "Sowohl Wissenschaft als auch regionale Wirtschaft werden davon profitieren. Für die Region ergeben sich dadurch langfristig positive Effekte, die auch über die Laufzeit der Projekte hinaus die wirtschaftliche Entwicklung positiv beeinflussen werden."

An der Fachhochschule Lausitz wird die Arbeitsgruppe Molekularbiologie des Fachbereichs Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik unter Leitung von Professor Dr. Christian Schröder für das Projekt "Neue Technologien für die molekulare Diagnostik – Real-time-PCR-Array" insgesamt etwa 2,5 Millionen Euro erhalten.

Am Institut für innovative Mikroelektronik IHP wird den Nachwuchswissenschaftlern um Dr. Jean-Pierre Ebert für ihr Projekt eines neuartigen, extrem verbrauchsarmen Sensorchips etwa drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.


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