Ministerialdirektor Tappeser informiert sich in Budapest über deutschsprachige Andrássy-Universität
Der Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Klaus Tappeser hat sich im Rahmen einer Dienstreise am 16. und 17. Dezember über die Situation der Andrássy-Universität und der Semmelweis-Universität informiert. Anlass der Reise war die Sitzung des Kuratoriums der Andrássy-Universität.
18.12.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg"Ungarn ist ein wichtiger Partner für Baden-Württemberg. Die deutschsprachige Andrássy-Universität ist eine der gelungensten internationalen Kooperationen Baden-Württembergs", sagte Tappeser nach seiner Rückkehr am 18. Dezember in Stuttgart. Tappeser hatte sich einen persönlichen Eindruck vom Stand der Beziehungen zu Ungarn in den Bereichen Wissenschaft verschafft und Gespräche mit Repräsentanten geführt.
Die Reise diente auch dem Ausbau der bilateralen Beziehungen. So traf Tappeser mit dem Staatssekretär im ungarischen Bildungs- und Kulturministerium, Professor Karóly Manherz zu einem Meinungsaustausch zusammen. Beide stimmten darin überein, dass die Zusammenarbeit der Donau-Anreinerstaaten äußerst erfolgversprechend ist und in der Zukunft weiter intensiviert werden sollte. Gesprächsthema an der Semmelweis-Universität, wo Tappeser mit der Direktorin für die deutschsprachige Medizinerausbildung, Professorin Erzsébet Ligeti zusammentraf, war unter anderem die Kooperation in medizinischen Studiengängen und die seit Jahrzehnten erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Semmelweiß-Universität und den Universitäten Heidelberg und Freiburg.
Die deutschsprachige Andrássy-Universität Budapest ist eine ungarische Einrichtung. Sie wurde 2002 gegründet und bildet besonders qualifizierte Studierende mit Hochschulabschluss für nationale, internationale und europäische Institutionen und die Wirtschaft aus. Studiensprache ist Deutsch. Ihre Partneruniversität in Baden-Württemberg ist die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Die Landesstiftung Baden-Württemberg finanziert das Projekt seit 2002 mit durchschnittlich 250 000 Euro pro Jahr. Die Finanzierung wird bis zum Jahr 2011 fortgeführt.
Neben der Entsendung der Professoren werden jährlich bis zu 10 Stipendien aus dem Baden-Württemberg-Stipendium dem Austausch mit der Andrássy-Universität gewidmet. Die deutschsprachigen Partner der Andrássy-Universtiät sind die Universitäten Heidelberg, Bayreuth, Passau, Wien, Graz und St. Gallen.
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