Nacht des Wissens

Am Sonnabend, dem 29. Oktober 2005 wird in Hamburg die erste "Nacht des Wissens" veranstaltet. 28 Hochschulen, Forschungsinstitute und andere wissenschaftliche Einrichtungen präsentieren von 18.00 bis 1.00 Uhr Wissenschaft zum Anfassen. Die "Nacht des Wissens" wird von der Nordmetall-Stiftung finanziell unterstützt.

13.09.2005 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Shuttle-Busse bringen die Wissenschaftsinteressierten zu den Institutionen, wo die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm erwartet. Die Planungen der beteiligten Einrichtungen umfassen Vorträge, Lesungen, Ausstellungen, Führungen und Präsentationen. Besucher können z.B. den modernsten Windkanal Europas an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und die neue Forschungsanlage VUV-FEL am Deutschen Elek¬tronen-Synchrotron (DESY) besichtigen. Ein Roboter-Fußballturnier an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) soll ebenso zum Programm gehören wie Konzerte an der Hochschule für Musik und Theater sowie die Chance, "work in progress" an der Hochschule für bildende Künste zu erleben.

Wissenschaftssenator Jörg Dräger, Ph.D.: "Wissenschaft ist für alle da; sie darf sich nicht im Elfenbeinturm einschließen. Deshalb begrüße ich es sehr, dass 28 wissenschaftliche Einrichtungen in Hamburg gemeinsam ein umfangreiches Programm auf die Beine stellen, um den Besucherinnen und Besuchern ihre Leistungen vorzustellen. Dies trägt dazu bei, die große Bedeutung von Wissenschaft und Forschung noch weiter in den Köpfen der Menschen zu verankern. Ich danke der Nordmetall-Stiftung sehr herzlich für ihre großzügige Unterstützung dieser Veranstaltung."

Die "Nacht des Wissens" soll insbesondere Familien ansprechen, in Universitäten und Labors hinter die Kulissen zu blicken. Deshalb ist der Eintritt für Kinder unter 16 Jahren frei. Klassen mit Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren erhalten gesonderte Schulklassenkontingente zum ermäßigten Preis von 5 Euro pro Kopf.

Senator Dräger, Ph.D.: "Deutschland braucht mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Deshalb ist es wichtig, bei Kindern und Jugendlichen Interesse und Begeisterung für wissenschaftliche Themen zu wecken - Mädchen und Jungen sind der Forschernachwuchs von Morgen."

Mehr Informationen über die Nacht des Wissens gibt es ab 28. September unter www.nachtdeswissens.de.


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