Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film

Das Architekturbüro Böhm aus Köln hat den Wettbewerb für den Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) und für die städtebauliche Rahmenplanung zum Bau des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst für sich entschieden. Die Jury unter Vorsitz des Münchener Architekturprofessors Uwe Kissler wählte den Entwurf des Büros Böhm aus 38 eingereichten Arbeiten für den ersten Wettbewerbspreis aus.

18.10.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Eine städtebaulich überzeugende Lösung mit besonderem Charme für das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst" zeichne den gewählten Entwurf aus, erklärte Finanzminister Kurt Faltlhauser bei der Präsentation des Wettbewerbsergebnisses am Montag in München. "Unsere Hochschule für Film und Fernsehen hat einen exzellenten Ruf aufrecht zu erhalten", hob Wissenschaftsminister Thomas Goppel bei der Bekanntgabe der Entscheidung hervor. "Mit dem Neubau erhält sie Arbeitsbedingungen, die ihrer nationalen und internationalen Bedeutung, aber auch ihrer großartigen Tradition entsprechen."

Die HFF erhält mehr als doppelt so viel Raum wie bisher und wird von der Ausstattung her auf den neuesten Stand gebracht. Am künftigen Standort Arcis- und Gabelsbergerstraße werden 9200 m² Hauptnutzfläche und weitere 7000 m² Erweiterungsfläche zur Verfügung stehen, am bisherigen Standort in Giesing waren es lediglich 3000 m² Hauptnutzfläche plus 900 m² Anmietungen. "Die Hochschule für Fernsehen und Film wird damit aus der Peripherie Münchens ins Zentrum umziehen, mitten in das Viertel, in dem die Kunst in dieser Stadt schwerpunktmäßig angesiedelt ist. Dies macht die HFF zum Eckstein der Filmstadt München", betonte Goppel. Zugleich ist durch den Entwurf für das Gelände Arcis-/Gabelsbergerstraße eine angemessene Unterbringung des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst möglich.

Bilder der Preisträgerentwürfe sind im Internet einzusehen unter:
www.stmwfk.bayern.de/presse/bilder.html.
Die Modelle der Wettbewerbsarbeiten sind vom 19.10.2004 bis 1.11.2004 täglich von 11.00 Uhr - 19.00 Uhr in der Arcisstr. 16 (Eingang Ecke Gabelsbergerstr.) zu sehen.


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