Neuer Wohnraum für Studierende in Cottbus

In Cottbus haben heute Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Bauminister Frank Szymanski die neue Studentenwohnanlage in der Erich-Weinert-Straße offiziell übergeben.

14.06.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

In die Umgestaltung der alten Bausubstanz wurden insgesamt 6,5 Millionen Euro investiert, davon 2,5 Millionen Euro Fördermittel über das MSWV. Das 1973 errichtete Gebäude wurde komplett saniert, der Grundrisszuschnitt gänzlich neu aufgeteilt und Sanitär-, Heizungs- sowie Elektroinstallationen vollständig erneuert.

Nach Abschluss der Arbeiten sind in dem Haus nun 296 neue Wohnunterkünfte in 290 Wohnungen entstanden, davon 278 als Einzelappartements. Die Zimmer sind möbliert und mit Telefon-, Fernseh- und Internetanschluss ausgestattet. Im Keller befinden sich Waschmaschinen- und Trocknerräume. Die Mietpreise bewegen sich zwischen 180 und 235 Euro. Damit stehen den knapp 6000 Studierenden in Cottbus nun rund 1800 Wohnheimplätze und Studentenwohnungen zur Verfügung.

Ministerin Wanka sagte in einem Grußwort: "Die Versorgung mit Wohnheimplätzen und Wohnungen liegt in Cottbus mit rund 30 Prozent weit über dem Durchschnitt der neuen Bundesländer. Diese hervorragende Quote bedeutet einen immensen Standortvorteil. Die Wohnraumangebote flankieren sinnvoll die zukunftsfähigen Studienangebote von Universität und der Fachhochschule und sorgen dafür, dass junge Menschen in die Region kommen und hier bleiben."

Minister Szymanski unterstrich: "Unterstützt wird dieser Prozess zur Entwicklung eines attraktiven Wissenschaftsstandortes Cottbus durch die darüber hinausgehende Förderung des MSWV. Insgesamt 276 Millionen Euro flossen von 1991 bis heute nach Cottbus zur Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt, zur Versorgung mit modernen Wohnungen und zur Stadtreparatur und Stadtumbau sowie der städtischen Infrastruktur. Aber auch das soziale Engagement der Stadt wird über die Programme Zukunft im Stadtteil und Soziale Stadt unterstützt. Denn ein Universitätsstandort ist nur dann anziehend, wenn auch die ihn umgebenden Stadt anziehend ist."


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