Neues Italien-Zentrum bündelt hochschulübergreifend Fachkompetenz
"Dem neuen Italienzentrum kommt bei der wissenschaftlichen Erforschung Italiens und seiner Kultur, beim Aufbau und der Vertiefung kultureller Beziehungen und als Vermittler italienisch-sächsischer Wirtschaftskontakte eine wichtige Bedeutung zu", sagte Kunststaatssekretär Dr. Knut Nevermann heute bei der Eröffnung des Italien-Zentrums der TU Dresden. Mit dem neuen Zentrum bündele die TU Dresden hochschulübergreifend interdisziplinäre Fachkompetenz, beziehe Kultureinrichtungen und Wirtschaftspartner außerhalb der Universität mit ein und beschränke sich eben nicht auf den so genannten Elfenbeinturm der Fach-Wissenschaft.
02.07.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus"Damit entwickelt sich die TU Dresden zu dem wichtigsten Zentrum der Italianistik in Sachsen, wenn nicht sogar in den neuen Bundesländern überhaupt", so Dr. Nevermann weiter. Gerade bei der Ausbildung von Italienisch-Lehrern könne das Zentrum einen wichtigen Beitrag leisten. Über das doppia laurea, ein Doppeldiplom, sei die TU Dresden bereits mit der italienischen Universität Trento verbunden. Dieses Diplom biete den Studierenden einen - in beiden Ländern anerkannten - Studienabschluss und damit hervorragende Chancen in Italien oder Deutschland einen Arbeitsplatz zu finden.
Die sächsischen Universitäten hatten sich bereits 1997 im Rahmen einer – vom damaligen sächsischen Wissenschaftsminister unterzeichneten - Erklärung auf eine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Universität Trento verständigt. Das Italien-Zentrum der Technischen Universität Dresden wird vom italienischen Kulturinstitut Berlin und dem italienischen Außenministerium unterstützt.
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Italien-Zentrum der TU Dresden
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