Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz in Schwerin: Den Norden stärken
Unter Vorsitz des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, haben sich die Norddeutschen Minister für Hochschulen, Wissenschaft und Forschung in Schwerin getroffen, um die gemeinsamen Ziele in der Wissenschafts- und Forschungspolitik fortzuschreiben.
10.06.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Kooperieren, vernetzen, Synergien schaffen – unter dieser Prämisse bauen wir unsere Stärken in Norden weiter aus. Ziel ist es, auch auf diese Weise bestmöglich an den gerade vom Bund vereinbarten Initiativen Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und Pakt für Forschung und Innovation zu partizipieren", so Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsminister Tesch.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Strukturanalyse der Forschung an den norddeutschen Universitäten. Beispielhaft sollen hier die Teilbereiche Energieforschung sowie Biowissenschaften und Medizin (Lebenswissenschaften) nach einer bereits erfolgten Bestandsaufnahme einer eingehenden Bewertung durch die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) unterzogen werden. Die Ressortchefs nahmen hierzu einen Zwischenbericht zum Stand des Verfahrens zur Kenntnis.
Die aus der Strukturanalyse resultierenden ersten einheitlichen Konzepte für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der genannten Forschungsfelder im norddeutschen, nationalen und internationalen Kontext sollen im Frühjahr 2010 vorliegen. Auf dieser Basis könnten auch aussichtsreiche gemeinsame Anträge für die zweite Runde der Exzellenzinitiative entstehen.
Auf Grund der besonderen Bedeutung der Windenergieforschung für die norddeutsche Wissenschafts- und Wirtschaftsregion wurde dieses Thema gesondert erörtert.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Kooperation der Hochschulen in Norddeutschland. In einem ersten Schritt werden aktuelle, institutionell gefestigte und länderübergreifend relevante Felder der Hochschulzusammenarbeit ermittelt. Hervorstechende Beispiele hierfür sind der Hochleistungsrechner Norddeutschland, der Bau und Betrieb von kleinen und mittleren Forschungsschiffen der deutschen Forschungsflotte sowie das Evaluationsnetzwerk für die Qualitätsverbesserung in Studium und Lehre. Die Übersicht wird noch in diesem Jahr den Regierungschefs zugeleitet. Auch in der Lehrerbildung soll eine intensivere Abstimmung gesucht werden.
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