Ob Polen, Costa Ricaner oder Ecuadorianer:

Bayerns Hochschulen melden einen neuen Rekordstand an Studierenden aus dem Ausland. Mit knapp 29.000 jungen Menschen, die aus einem anderen Land nach Bayern zum Studium kommen, haben sich im vergangenen Wintersemester so viele ausländische Studierende wie noch nie eingeschrieben.

09.01.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wissenschaftsminister Thomas Goppel betonte am Montag in München, dass die bayerischen Universitäten, Kunst¬hochschulen und Fachhochschulen eine große Anziehungskraft auf junge Leute aus aller Welt haben. Die im Wintersemester 2004/2005 an bayerischen Hochschulen eingeschrieben ausländischen Studierenden (28.726) entsprechen einem Anteil von 11,5 Prozent aller Studenten. Die Zahl der Studierenden aus dem Ausland nahm damit im vergangenen Wintersemester im Vergleich zum Vorjahr um fast 2 Prozent zu. Bereits in den vergangenen Jahren war die Zahl stetig angestiegen. Stärkste Gruppe unter den Studierenden, die aus einem anderen Land nach Bayern kommen, sind die Bulgaren mit 2.764 Studentinnen und Studenten, gefolgt von Studierenden aus der Volksrepublik China (2576).

Während sich 2006 in Bayern viele auf die Fußball-WM und den Besuch von Fußballspielern aus aller Welt freuen, sind Studierende aus bayerischen WM-Gastländern schon da: So kommen z. B. 1648 Studierende aus Polen; auch die beiden anderen Gruppenspielgegner der deutschen Fußballnationalmannschaft können auf Unterstützung aus der Studierendenschaft rechnen: 14 Studentinnen und Studenten aus Costa Rica und 48 aus Ecuador besuchen bayerische Hochschulen.


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