Offizielle Eröffnung von "Con-Ruhr" in New York

NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft hat in New York mit den Rektoren der Ruhrgebiets-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen das Verbindungsbüro "Con-Ruhr" eröffnet. Die auf Initiative des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) geschaffene Einrichtung soll dazu beitragen, neue Partnerschaften mit US-amerikanischen Hochschulen in der Forschung, bei der Ausbildung des akademischen Nachwuchses und des Studierendenaustausches zu etablieren. "Die drei Universitäten werden das Ruhrgebiet als Forschungsraum Ruhr in den Vereinigten Staaten vertreten", sagte die Ministerin.

02.11.2004 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Professor Dr. Eberhard Becker, Rektor der Universität Dortmund: "Die Einrichtung des Verbindungsbüros ist ein weiteres Beispiel für die wachsende Kooperation der Ruhrgebietsuniversitäten. Die Hochschulen sind zuversichtlich, dass es gelingen wird, die exzellente Forschungslandschaft des Ruhrgebietes in den USA darzustellen."

Rektor Prof. Dr. Gerhard Wagner (Ruhr-Universität Bochum): "Die Ruhrgebietsuniversitäten haben in vielen Bereichen besondere Stärken entwickelt, die in Forschung und Lehre für amerikanische Partner interessant sein können. Zudem bieten wir in nahezu allen Fakultäten Bachelor- und spezialisierte Master-Studiengänge an."

"Wir freuen uns, durch das Büro die Kontakte unserer Universität zu Hochschulen und anderen Forschungsstätten in den Vereinigten Staaten ausbauen zu können", begrüßte der Rektor der Universität Duisburg-Essen, Professor Dr. Lothar Zechlin, die Eröffnung von "Con-Ruhr". Zechlin sieht in der gemeinsamen Einrichtung aber auch eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Revier-Universitäten zu vertiefen.

Die Landesregierung unterstützt das erste Verbindungsbüro seiner Art mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 25.000 Euro. Die beteiligten Universitäten investieren zusammen rund 270.000 Euro in das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt. Zudem wird das Büro vom Initiativkreis Ruhrgebiet mit 40.000 Euro anschubfinanziert.

"Die Präsenz in den USA wird einen dynamischen Ausbau der Kooperationen, des persönlichen Austauschs und dadurch viele wertvolle Anregungen für ganz Nordrhein-Westfalen sichern", betonte Kraft. Das Büro werde auch Ansprechpartner für die deutschen Wissenschaftler und die rund 10.000 Studierenden an den nordamerikanischen Hochschulen sein und helfen, ihren Kontakt zur Wissenschaftslandschaft im Heimatland aufrecht zu erhalten. "Von dieser Anbindung erhoffe ich mir auch, weitere hochqualifizierte junge Wissenschaftler nach NRW zu holen. Denn wir wollen erste Adresse sein für junge wissenschaftliche Spitzenkräfte aus der ganzen Welt. Und das gilt natürlich ebenfalls für die Gewinnung renommierter deutscher Forscher, die hierhin zurückkehren."

Die Ministerin dankte abschließend dem DAAD für die erhebliche Unterstützung: "Nicht nur die mietfreie Bereitstellung des Büros in außergewöhnlich exponierter Lage, sondern auch die kompetente Unterstützung durch das unverzichtbare Know-How und die gesamte Logistik werden maßgeblich zum Erfolg des Vorhabens beitragen."


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