Nordrhein-Westfalen

Online-Dialog www.hochschule-gestalten.nrw.de vom 10. Januar bis 7.Februar

Das Wissenschaftsministerium eröffnet morgen, 10. Januar, den Online-Dialog über die Weiterentwicklung des nordrhein-westfälischen Hoch­schulrechts auf dem Portal [www.hochschule-gestalten.nrw.de](http://www.hochschule-gestalten.nrw.de). "Auf der Basis der im November vorgestellten Eckpunkte wollen wir jetzt einen breiten Dialog- und Konsultationsprozess führen. Der Online-Dialog bildet den Auftakt zu einer digital und analog geführten öffentlichen Diskussion über die Weiterentwicklung des Hochschulrechts", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

09.01.2013 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Interessierte können sich in den kommenden vier Wochen bis zum 7. Februar an der Diskussion im Internet beteiligen. Dabei haben sie zwei Möglichkeiten: Sie können kurz und knapp Fragen beantworten und die Ziele des Eckpunktepapiers bewerten oder sie können das Eck­punktepapier im Detail kommentieren. Sie können beispielsweise mit­reden, wenn es darum geht, wie zukünftig die Mitglieder der Hoch­schul­leitungen gewählt werden. Dabei steht nach dem Urteil des Bundesver­fassungsgerichts fest: Rechtlich ist es angreifbar, dass ausschließlich der Hochschulrat die Mitglieder der Hochschulleitung wählt. Wie Alterna­tiven aussehen können, soll jetzt diskutiert werden. Ebenso wie bei­spielsweise die Frage nach der zukünftigen Besetzung und Zusammen­setzung der Hochschulräte oder des zukünftigen Entscheidungsmodus und -katalogs im Senat.

Zu den zentralen Eckpunkten für die Weiterentwicklung des nordrhein-westfälischen Hochschulrechts gehören die Beibehaltung der Verselbst­ständigung der Hochschulen, die Einführung landesseitiger Rahmenvor­gaben für die Bereiche Haushalt und Personal, die Einführung einer Ex­perimentierklausel zur Entwicklung eines neuen Finanzierungsmodells für die Hochschulen, die Schaffung einer Öffnungsklausel für die Ent­wicklung von Rahmenvorgaben für "Gute Arbeit", das Justieren des Auf­gabenkatalogs der Hochschulräte sowie eine ausbalancierte Aufgaben­teilung zwischen Hochschulräten und Senaten. Die Ergebnisse des Dialogprozesses werden ausgewertet und fließen in die Gestaltung des Gesetzesentwurfs mit ein. Ein neues Hochschulgesetz soll zum Wintersemester 2014/15 in Kraft treten.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden