Planungsauftrag HFF

Die Vorbereitungen für den Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) und des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst schreiten planmäßig voran. Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Freitag in München mitteilte, hat er der Staatlichen Bauverwaltung den Planungsauftrag (die sog. Haushaltsunterlage-Bau) für das neue Gebäude erteilt. Die dazu freigegebenen Planungskosten belaufen sich auf zwei Millionen Euro. Grundlage ist der überarbeitete Entwurf des Kölner Architekturbüros Peter Böhm, das den Wettbewerb für sich entschieden hatte.

07.03.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Nicht wenige der wichtigsten deutschen Filmschaffenden wurden an der HFF ausgebildet, nicht wenige von diesen Absolventen wiederum sind in München und Bayern geblieben und haben den Medien- und Filmstandort Bayern geprägt", so Goppel. Die HFF sei Grund- und Eckstein der Filmstadt München und habe einen hervorragenden Ruf weit über Deutschland hinaus, was jüngst durch die Oscar-Nominierung für den Abschlussfilm "Die Geschichte vom weinenden Kamel" eine weitere Bestätigung erfahren habe. Finanzminister Kurt Faltlhauser betonte zur geplanten Ge-staltung des Neubaus: "Ein großer Entwurf, der dem Ort gegenüber Klenzes Alter Pinakothek würdig ist, und eine glanzvolle Ergänzung des Museumsareals. München wird schöner!"

Mit dem Neubau erhält die HFF mehr als doppelt soviel Raum wie bisher und wird außerdem mit der neuesten technischen Ausrüstung versehen. Goppel: "Die HFF gehört in Deutschland zweifellos zum Besten, was wir in der Medienausbildung haben. Es gibt wenige Hochschuleinrichtungen, deren Absolventen Oscars gewinnen. Der Neubau wird die Position Münchens als bedeutende Filmstadt und damit auch die des Medienstandorts Bayerns im Wettbewerb mit anderen, wie Berlin-Babelsberg, Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg, weiter festigen.

Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst ist nach Berlin die bedeutendste Sammlung ägyptischer Kunst in Deutschland und findet zwischen dem Pinakothekenviertel und den Museen griechischer und römischer Kunst eine optimale Unterbringung in einem Kunstareal, das weltweit seinesgleichen sucht.

Der eindrucksvolle Neubau der HFF und des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst wird auf dem so genannten "Südost-Gelände" (Ecke Arcis- und Gabelsbergerstraße) zwischen dem Stadtzentrum und Schwabing, in unmittelbarer Nähe der Technischen Universität sowie der Musikhochschule errichtet werden. Die Schätzkosten belaufen sich auf ca. 88 Millionen Euro.


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