Präsidentenwechsel an der Fachhochschule Mainz
Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, hat heute bei einer Feierstunde den langjährigen Präsidenten der Fachhochschule Mainz, Dr. Michael Morath, in den Ruhestand verabschiedet und dessen Nachfolger Dr. Gerhard Muth ins Amt eingeführt.
27.04.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-PfalzIn ihrer Festansprache dankte Ahnen dem scheidenden Präsidenten, der das Amt seit 1997 innehatte, für dessen nachhaltiges Engagement. "In den fast zehn Jahren Ihrer Amtszeit hat die Fachhochschule Mainz eine erfreuliche Entwicklung genommen", sagte die Ministerin an Moraths Adresse.
Unter seiner Ägide seien innovative Studiengänge entwickelt worden, die auf viele Studierende, darunter zahlreiche ausländische, eine hohe Anziehungskraft ausübten. Dabei sei die Fachhochschule stets dem Grundsatz eines engen Praxisbezugs von Studium und Lehre treu geblieben.
In den vergangen Jahren habe die Forschung eine zunehmend sichtbare Rolle gespielt. So stehe die Fachhochschule Mainz bei der Drittmitteleinwerbung landesweit auf dem zweiten Platz im Bereich der Fachhochschulen. Bei den hart umkämpften Bundesmitteln zur Forschungsförderung an Fachhochschulen gelinge es Professorinnen und Professoren der FH Mainz immer wieder, Projekte bewilligt zu bekommen.
Besonders erfreulich für die Fachhochschule Mainz sei, dass im Landesforschungsprogramm seit mehreren Jahren auch zwei ihrer Kompetenzzentren unterstützt werden: eines im Bereich der Medienwissenschaften und eines für raumbezogene Informations- und Messtechnik.
Ahnen würdigte ebenfalls die jüngst erfolgte Auditierung der Fachhochschule Mainz als "Familiengerechte Hochschule" durch die gemeinnützige Hertie-Stiftung. Dies dokumentiere, dass sich die Fachhochschule Mainz erfolgreich um eine bessere Vereinbarkeit von Studium beziehungsweise Beruf und Familie bemühe.
Moraths Nachfolger Muth wünschte die Ministerin zu dessen Amtsantritt "viel Tatkraft und Entschlossenheit, aber auch die notwendige Fortune für eine erfolgreiche Amtsführung."
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