Professor Winnacker - Europäischer Forschungsrat

Als "Glücksfall für die europäische Forschung" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel die Ernennung von Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker zum Generalsekretär des Europäischen Forschungsrats bezeichnet.

30.08.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die zahlreichen Verdienste, die sich Prof. Dr. Winnacker in der Forschung, der Wissenschaftsverwaltung und in zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften und Gremien erworben hat, prädestinieren ihn für ein so herausgehobenes Amt", stellte Goppel fest. Aus seiner Tätigkeit als Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und als Lehrstuhlinhaber an der Ludwigs-Maximilians-Universität München sei Professor Winnacker ein ausgewiesener Kenner der internationalen und deutschen Forschungslandschaft und ihrer Bedürfnisse.

Der Europäische Forschungsrat wurde von der Europäischen Kommission als Organisation innerhalb des von 2007 bis 2013 laufenden 7. Forschungsrahmenprogramms gegründet. Seine Aufgabe besteht darin, den Programmteil "Ideen" umzusetzen, der zusätzlich zu den einzelnen thematisch orientierten Programmen die Grundlagenforschung finanzieren wird. Für diese "Forschung an der Grenze des Wissens", die erstmals von der EU gefördert wird, stehen über die gesamte Laufzeit etwa 7,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Kriterium für die Auswahl von Projekten in diesem Programmteil ist ohne thematische Einschränkung ausschließlich die Exzellenz des Forschungsvorhabens.

Aufgabe des Generalsekretärs wird es sein, die Tätigkeit des Europäischen Forschungsrats zu strukturieren und zu koordinieren. Er nimmt eine Schlüsselrolle bei der Zusammenarbeit der den EFR bildenden Organe ein, nämlich dem wissenschaftlichen Beirat aus 22 hervorragenden Wissenschaftlern, der die strategischen Leitlinien vorgibt und der Verwaltungsagentur, die für die praktische Umsetzung der Förderung verantwortlich ist.


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