Rekordergebnisse EU-Fördermittel

Einen neuen Rekord haben die bayerischen Universitäten und Fachhochschulen im Jahr 2005 bei der Einwerbung von Fördermitteln der Europäischen Union aufgestellt.

24.04.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Montag in München mitteilte, warben die Hochschulen insgesamt 42,7 Mio. Euro oder 25 Prozent mehr EU-Mittel als im Vorjahr ein. 2004 waren es demgegenüber noch rund 32 Mio. Euro, im Jahr 2003 24,5 Mio. Euro. "Die bayerischen Hochschulen haben die Chancen der EU-Forschungsförderung klar erkannt. Mit dem Anlaufen des 7. Forschungsrahmenprogramms im nächsten Jahr wird die Bedeutung der EU-Forschungsförderung noch weiter zunehmen", erklärte Goppel. Ausschlaggebend für die Steigerung seien die eingeworbenen Forschungsmittel von insgesamt knapp 33,7 Mio. Euro, im Vergleich zum Jahr 2004 von 24 Mio. Euro. Das erfreuliche Ergebnis zeige, so der Minister, dass die Universitäten mit den höheren Anforderungen der Forschungsrahmenprogramme gut zurecht kommen.

Spitzenreiter bei der Einwerbung von EU-Mitteln waren im Jahr 2005 die beiden Münchener Universitäten (Universität München: 14,2 Mio. Euro; Technische Universität München: 9,3 Mio. Euro), gefolgt von den Universitäten Erlangen-Nürnberg (4,9 Mio. Euro), Würzburg (4,3 Mio. Euro), Bayreuth (2,2 Mio. Euro) und Regensburg (2 Mio. Euro).

Die Fachhochschulen warben insgesamt 3,46 Mio. Euro ein und verzeichnen damit gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 44 Prozent. An der Spitze liegen die Fachhochschulen Kempten (838.000 Euro), Würzburg-Schweinfurt (582.000 Euro), Weihenstephan (406.000 Euro), Regensburg (294.000 Euro) und München (281.000 Euro).


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