Richtfest für das Hörsaalzentrum der Lübecker Hochschulen

Die Universität zu Lübeck und die Fachhochschule Lübeck haben mit dem Richtfest für ihr neues Hörsaalzentrum einen wichtigen Schritt zur baulichen Weiterentwicklung des Campus gemacht.

27.06.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

"Der Neubau des Hörsaalzentrums mit über 500 Plätzen im Audimax zeigt einmal mehr, welch hohe Bedeutung die Landesregierung dem Studienstandort Lübeck einräumt", sagte der Staatssekretär im Wissenschaftsministerium Jost de Jager heute (27. Juni) in Lübeck. Rund 10 Millionen Euro investiert das Land an dieser Stelle für den Bau und Nebenkosten insgesamt. Ziel ist, die neuen Räumlichkeiten ab dem Wintersemester 2007 / 2008 in Betrieb zu nehmen.

Jost de Jager: "Angesichts der demographischen Entwicklung, die bis zum Jahre 2015 deutlich steigende Studierendenzahlen prognostiziert, brauchen wir neue Hörsäle und Seminarräume an unseren Hochschulen." Erfreulich sei, dass es in Lübeck in Partnerschaft mit der Possehl-Stiftung gelungen sei, einen Sponsor mit ins Boot zu holen. Dadurch habe das Gebäude ein größeres Foyer erhalten. Dies versetze die Hochschulen in die Lage, künftig auch Ausstellungen und Kongresse dort abhalten zu können.

Das Land unternimmt Anstrengungen in vielen Feldern, um den Studienstandort Lübeck zu stärken. Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit sind:

  • der Neubau für Informatik und Medizintechnik (1. Bauabschnitt: 23,5 Millionen Euro Investitionen), der zweite Bauabschnitt ist bereits in Planung,
  • Erweiterung der Mensa (gut 3 Millionen Euro Investitionen),
  • Gebäude der Neurowissenschaften des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (Investitionen von 45 Millionen Euro),
  • Errichtung der Halle 3 für das neu geschaffene Institut für angewandte Bauforschung der Fachhochschule Lübeck (Investitionen: 2 Millionen Euro),
  • die Planungen für die "Identitätsstiftende Mitte des Gebäudes des Fachbereiches Bauwesen laufen (3 Millionen Euro Investitionen)
  • Hinzu kommen vielfältige weitere Investitionen von rund 85 Millionen Euro unter anderem für die Campusvernetzung, Wärmeversorgung, Bauunterhaltung und Anschaffung von Großgeräten.

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