Richtfest für neues Laborgebäude Biotechnologie an der Fachhochschule Lausitz
Wissenschaftsministerin Johanna Wanka und Finanzminister Rainer Speer haben heute am Richtfest für den Neubau des Laborgebäudes für Biotechnologie der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg teilgenommen.
06.10.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgDie Gesamtbaukosten betragen knapp 15,4 Millionen Euro, die je zur Hälfte vom Bund und vom Land Brandenburg finanziert werden. "Diese Investition zeigt, dass die Förderung von Wissenschaft und Forschung unverändert zu den wichtigsten Zielen der Landesregierung gehört", sagte Speer. "Der Neubau soll wie geplant im Frühjahr 2007 fertiggestellt sein. Auch bei den Kosten liegen die Baumaßnahmen im vorgegebenen Rahmen." 80 Prozent der bisher erteilten Bau-aufträge konnten an Bauunternehmen aus Brandenburg und Berlin vergeben wer-den, hob der Minister hervor. Die restlichen 20 Prozent der Bauaufträge wurden an Firmen aus anderen ostdeutschen Ländern vergeben.
Wissenschaftsministerin Wanka verwies in ihrem Grußwort darauf, "dass mit den in den letzten Jahren errichteten Neubauten und Gebäudesanierungen in Senf-tenberg ein moderner, attraktiver Hochschulcampus für über 1.600 Studierende entstanden ist, auf den wir gemeinsam stolz sein können. Das neue Laborgebäude wird darüber hinaus die Bedingungen für die weitere Entwicklung der Biotechnologie in unserer Region deutlich verbessern, denn die Ausbildung entsprechend qualifizierter Hochschulabsolventen ist dafür eine wesentliche Voraussetzung."
Das neue Laborgebäude hat einen L-förmigen Baukörper mit einer Nutzfläche von rund 2.800 Quadratmetern. Für den Studiengang Biotechnologie entstehen sechs Seminarräume mit je 15 Laborarbeitsplätzen und 21 reine Laborräume mit je sechs bis acht Arbeitsplätzen, die speziell auf die Anforderungen biochemischer, molekularer bzw. zellbiologischer Untersuchungen ausgelegt sind. Die gesamte Laborfläche beträgt rund 1.900 Quadratmeter. Außerdem entstehen Seminar- und Kursräume mit insgesamt 330 Plätzen, zwei PC-Pools, ein kleiner Hörsaal sowie Büros und Arbeitsflächen für Professoren und labortechnisches Personal. Mit dem Bau wurde im Frühjahr 2005 begonnen.
Bis Ende 2004 wurden rund 104 Millionen Euro für Neubauten und Sanierungen an den zwei Standorten Cottbus und Senftenberg der Fachhochschule Lausitz investiert, davon 61 Millionen Euro für den Campus Senftenberg. Die Hochschulverwaltung hat ihren Sitz in Senftenberg, wo die Fachhochschule 1991 den Stu-dienbetrieb auf dem Gelände der ehemaligen Ingenieurschule für Bergbau und Energetik aufnahm. 1993 wurde mit dem Um- und Ausbau des Campus Senftenberg begonnen. Hier sanierte das Liegenschafts- und Bauamt Cottbus die Gebäu-de 2 und 3 (Hochschulverwaltung und Rechenzentrum), die Hochschulbibliothek, das Gebäude 1 (Elektrotechnik / Chemieingenieurwesen / Verfahrenstechnik) und die Mensa. Neu gebaut wurden das zentrale Hörsaalgebäude, das Laborgebäude 1 (Elektrotechnik, Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik) und das Gebäude 4 (Maschinenbau). Das Gebäude 6, das für den Studiengang Informatik vorgesehen ist, wird derzeit umgebaut.
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