Richtfest in Wildau - mehr Kapazitäten für Lehre und Forschung
Mit dem heutigen Richtfest für die "Halle 14" sei "ein großer Schritt für den weiteren Ausbau der Technischen Fachhochschule Wildau getan worden". Dies betonten übereinstimmend Brandenburgs Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Finanzminister Rainer Speer, die gemeinsam am Richtfest teilnahmen. Durch den Um- und Ausbau der denkmalgeschützten Halle entstehen knapp 4.000 m2 zusätzliche Hauptnutzfläche für Lehre und Forschung insbesondere der technischen Studiengänge der Fachhochschule.
24.02.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgFinanzminister Speer sagte, der Umbau der Halle sei "ein wichtiger Meilenstein". Die Bedingungen für die Lehrtätigkeit würden sich damit deutlich verbessern. Der Umbau zum Institutsgebäude sieht vor, die Gebäudehülle mit wenigen Eingriffen zu erhalten und die neuen Funktionen durch zwei Einbauten als so genanntes "Haus-in-Haus-Konzept" zu realisieren. Damit entstehe eine "interessante Kombination aus historischer Hülle und moderner Lehr- und Forschungsstätte", sagte Speer.
"Wissenschaft und Forschung haben für die Landesregierung eine hohe Priorität. Das spiegelt sich auch im Ausbau der Hochschulen wider", sagte Wissenschaftsministerin Wanka. "Die zusätzliche Fläche schafft Ausbildungskapazität, die wir gerade hier in Wildau mit der besonders hohen Nachfrage dringend brauchen".
Bei der Halle 14 handelt es sich um eine 1907 errichtete denkmalgeschützte Industriehalle der ehemaligen Schwarzkopfschen Lokomotivenfabrik. Im Rahmen des Umbaus entstehen u.a. ein Hörsaal mit 300 Plätzen, drei große Seminarräume mit je 90 Plätzen sowie Büro- und Laborräume für die Studiengänge Maschinenbau und Telematik. Die Gesamtbaukosten werden auf rund 16,6 Mio. EURO veranschlagt, die sich das Land Brandenburg und der Bund hälftig teilen. Die Fertigstellung des Baus ist für Dezember 2006 vorgesehen. Der Fachhochschule soll die Halle rechtzeitig zum Sommersemester 2007 zur Nutzung übergeben werden. Der Umbau der Halle wird auch einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die bislang noch auf zwei Standorte verteilten Einrichtungen der TFH Wildau in Zukunft vollständig auf dem Campus an der Bahnhofstraße konzentriert werden können. Der Umbau wird nach einem Entwurf des Architekturbüros Anderhalten aus Berlin durchgeführt; die Projektleitung liegt beim Liegenschafts- und Bauamt Frankfurt/Oder.
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