"Ring frei" für die junge Kunst

- Eröffnung des Bundeswettbewerbs "Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus" - Bundesbildungsministerin Annette Schavan: "Biennale der jungen Kunst" - wichtigste Nachwuchsschau Deutschlands - Bundeskunsthalle zeigt bis 15. März mehr als 200 Werke von 48 Kunst-Studierenden der 24 deutschen Kunsthochschulen - Bundesministerium für Bildung und Forschung vergibt 20.000 Euro Preisgelder und Werkstipendien für Schloss Wiepersdorf

04.02.2009 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Die deutsche Kunstszene blickt mit Spannung und Erwartung nach Bonn: Am Abend des 12. Februar wird in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland die größte und wichtigste künstlerische Nachwuchsschau eröffnet. Wie "tickt" die junge Kunst, welche Themen bewegen sie, welche Positionen nimmt sie ein? Antworten darauf liefert der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobte, inzwischen 19. Bundeswettbewerb "Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus", organisiert vom Deutschen Studentenwerk. 24 Kunsthochschulen und Akademien haben jeweils zwei ihrer Studierenden für den Wettbewerb nominiert, und noch bis zum 15. März zeigen diese 48 Studierenden der Freien Kunst in der Bundeskunsthalle mehr als 200 Werke.

Die für die Werbemedien verantwortliche Hochschule für Bildende Künste Braunschweig hat für den Wettbewerb das Motto "Ring frei" gewählt: Ring frei für die junge Kunst, Ring frei für 48 "Auserwählte", Ring frei für die Zukunft der Kunst in Deutschland!

Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, nennt in ihrem Vorwort zum Ausstellungskatalog den von ihrem Ministerium zum 19. Mal ausgelobten Wettbewerb eine "Biennale der jungen Kunst". Tatsächlich gibt es keine vergleichbare Ausstellung, bei der sich die deutschen Kunsthochschulen und ihre besten Studierenden gemeinsam präsentieren. Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle lockte in den vergangenen Jahren regelmäßig mehrere Tausend Besucher an.

Die von ihren Kunsthochschulen für den Wettbewerb nominierten Kunst-Studierenden haben keinerlei inhaltliche oder formale Auflagen; sie zeigen, was sie zeigen wollen. Eine Fachjury vergibt an die aus ihrer Sicht besten oder vielversprechendsten Nachwuchskünstlerinnen und -künstler Preisgelder von insgesamt 20.000 Euro sowie zwei Werkstipendien für das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf in Brandenburg. Die Preisträger und Stipendiaten werden bei der feierlichen Eröffnung am 12. Februar um 19 Uhr geehrt.

Die Homepage zum Wettbewerb: www.kunst-wettbewerb.de

Übersicht über die teilnehmenden Kunsthochschulen, alle 48 Studierenden und deren betreuende Professorinnen und Professoren: www.studentenwerke.de/pdf/KSTA_2009_TN_Prof.pdf

Pressekonferenz:
Donnerstag, 12. Februar 2009, 15 Uhr in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.
Anmeldung, auch für Interviewwünsche, an Frau Maja Majer-Wallat, Pressesprecherin der Bundeskunsthalle, Tel. 0228/9171-205, E-Mail:


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