Rippel: Studium und Lehre sollen besser werden
Die Qualität der Hochschullehre bei Lehr- und Studienangeboten soll deutlich gestärkt werden. Das hat Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel am Rande des Wissenschaftsrates am Freitag (25.1.2008) in Berlin mitgeteilt.
25.01.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des SaarlandesRippel sieht bei der Qualitätsverbesserung in erster Linie die Lehrenden gefordert, deren pädagogische Qualifikation mehr als bisher gestärkt werden muss. Der Wettbewerb der Hochschulen um Studenten werde die Anstrengungen zur Verbesserung von Studium und Lehre belohnen.
Das Saarland, so der Minister, habe schon einen Großteil der Diskussionspunkte des Wissenschaftsrates umgesetzt. Als Bespiele nannte er die Studiendekane, die für die Kontrolle der Qualitätsstandards verantwortlich sind. Die Verpflichtungen der saarländischen Hochschulen zur Evaluation der Lehre leisteten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Zielerfüllung.
In einer Ziel- und Leistungsvereinbarung mit den Hochschulen seien weitere Instrumente zur Verbesserung der Qualität der Lehre vereinbart. Beispiele dafür sind: didaktische Fortbildungskurse für Professoren, strukturierte Graduiertenprogramme und regelmäßige Lehrevaluationen.
Die Arbeitsgruppe "Teach the Teacher" in der medizinischen Fakultät in Homburg sei eine bereits jetzt schon vorbildliche Initiative zur Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik.
Rippel zeigte sich zuversichtlich, dass die offiziellen Empfehlungen des Wissenschaftsrates einen zusätzlichen Anstoß zu weiteren Initiativen für eine bessere Lehre und ein besseres Studium geben.
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