Rückkehrerprogramm: Die vier Sieger der ersten Runde haben sich für ihre künftige NRW-Universität entschieden

Die vier Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher, die über die erste Runde des Rückkehrerprogramms nach Nordrhein-Westfalen kommen, haben sich entschieden, an welche Universität sie wechseln.

19.12.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die jungen Wissenschaftler, die bislang in den USA und Kanada tätig waren, hatten sich im September vor einer internationalen Jury mit ihren Forschungsprofilen durchgesetzt. An den Universitäten Bochum, Bonn und Münster bauen die vier Lebenswissenschaftler ab Januar jeweils eine eigene Forschergruppe auf, die das Innovationsministerium in den kommenden fünf Jahren mit je 1,25 Millionen Euro finanziert.

Die zweite Runde des Rückkehrerprogramms hatte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart in der vergangenen Woche in New York eingeläutet. Pinkwart kündigte während einer Diskussion mit in den USA arbeitenden deutschen Nachwuchswissenschaftlern an, die zweite Ausschreibungsrunde werde sich im kommenden Jahr an Nanowissenschaftler richten. Die erste Runde hatte Lebenswissenschaftler angesprochen.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil. Die vier promovierten Nachwuchsforscherinnen und -forscher, die in der ersten Ausschreibung erfolgreich waren, haben sich nach Gesprächen mit den nordrhein-westfälischen Universitäten für folgende Standorte entschieden:

  • Sandra Blaess (33)
    Forschungsschwerpunkt: Neuroentwicklungsbiologie
    Biologin am Memorial Sloan Kettering Cancer Center, USA (zuvor Universität Basel)
    neu: Universität Bonn, Institut für Rekonstruktive Neurobiologie der Medizinischen Fakultät

  • Wiebke Herzog (35)
    Forschungsschwerpunkt: Entwicklung der Blutgefäße
    Biologin an der University of California (UCSF), USA (zuvor Max-Planck-Institut für Immunbiologie, Freiburg)
    neu: Universität Münster, in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin

  • Christian Kandt (33)
    Forschungsschwerpunkt: Antibiotikaresistenz / Membrantransport
    Biologe an der University of Calgary, Kanada (zuvor Ruhr-Universität Bochum)
    neu: Universität Bonn, LIMES (Life & Medical Sciences)

  • Lars Leichert (32)
    Forschungsschwerpunkt: Oxidative Stressbiologie
    Biochemiker an der University of Michigan, USA (zuvor Universität Greifswald)
    neu: Ruhr-Universität Bochum, Medizinisches Proteom-Center

Hinweis für die Printmedien: Fotos der vier Wissenschaftler können als Pressefotos Nr. 11 – 14 auf den Internetseiten des MIWFT NRW kostenlos abgerufen werden unter der URL www.innovation.nrw.de/Presse/BildarchivMinister.html


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