Sachsens Hochschulen schaffen über 100 neue Studienplätze im Bereich erneuerbare Energien
Sachsens Hochschulen werden im neuen Jahr mehr als 100 neue Studienplätze im Bereich der erneuerbaren Energien schaffen. Darüber informierte heute Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. "Der Fachkräftebedarf im Bereich des gesamten Energiesektors und speziell auf dem Feld der erneuerbaren Energien wird in den kommenden Jahren erheblich zunehmen. Vor diesem Hintergrund ist ein nachhaltig quantitativer und qualitativer Ausbau der Studienplatzkapazitäten auf diesem Gebiet dringend notwendig."
04.01.2009 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusSachsens Hochschulen hätten dies erkannt und reagierten entsprechend. So werde die TU Chemnitz in zwei konsekutiven Masterstudiengängen bis zu 30 Studienplätze schaffen, die Hochschule Mittweida plant 60 neue Studienplätze. Auch die TU Bergakademie Freiberg, die TU Dresden, die Hochschule Zittau/Görlitz und die westsächsische Hochschule Zwickau planen Erweiterungen der Angebote zum Thema Energie, sowohl als Masterstudiengänge wie in Freiberg oder im Rahmen der Errichtung eines Zentrums für Energietechnik, wie es die TU Dresden plant. Die TU Chemnitz will im Rahmen des Spitzenclusters "Cool Silicon" einen forschungsbasierten Studiengang Nano-Electronics Systems Engineering als Kooperation zwischen drei Hochschulen des Freistaates aufbauen. "Absolventen dieser Studiengänge werden gesuchte Fachleute sein. Ich begrüße daher besonders die Kooperation der Hochschulen mit Forschungszentren und Industrieunternehmen der Energiebranche," ergänzte Staatsministerin Dr. Stange.
Studieninteressenten können sich in Sachsen derzeit an vier Universitäten und fünf Fachhochschulen für 73 Studiengänge mit einem Vertiefungsangebot im Bereich "Energie" einschreiben. Insgesamt studieren rund 9000 Studenten in Studiengängen, die entsprechende Vertiefungen anbieten. Die Spezialisierungen reichen von Energieverfahrenstechnik (TU Bergakademie Freiberg), über nachhaltige Energieversorgungstechnologien (TU Chemnitz) und International Energy Economics and Bussiness Administration (Uni Leipzig) bis zur Lehrveranstaltung zu regenerativen Energien im Studium Generale (TU Dresden). An der Hochschule Zittau/Görlitz stehen Ökologie und Umweltschutz auf dem Lehrplan, die HTW Dresden bietet u.a. Umweltmonitoring an.
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