Sachsens Wissenschaftsministerin fordert nachhaltiges Konjunkturprogramm

"Ein Konjunkturprogramm für Bildung darf nicht allein auf kurzfristige Effekte setzen", fordert Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange vor dem Hintergrund der laufenden Beratungen zum Konjunkturprogramm II des Bundes. Investitionen in Hochschulen und Forschungseinrichtungen seien nur dann sinnvoll, wenn sie gezielt und nachhaltig seien. Dies schließe sowohl Investitionen in den Hochschulbau (einschließlich Wohnheimsanierung und energetischen Maßnahmen) als auch Investitionen in die Geräteausstattung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein.

08.01.2009 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Vor diesem Hintergrund verwies die Ministerin darauf, dass die Bewältigung der Finanzkrise nicht an föderalen Kompetenzgrenzen zwischen Bund und Ländern scheitern dürfe. "Die Länder wissen aber am besten, wo die Effekte am größten sein werden", so Ministerin Dr. Stange. Deshalb sei es dringend geboten, dass die Mittel den Ländern zur eigenen Verwendung direkt zur Verfügung gestellt würden. Nur so seien die Länder jenseits des Föderalismus handlungsfähig.


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