Sächsische Hochschulen ziehen immer mehr ausländische Studenten an
Sachsens Hochschulen werden für ausländische Studierende immer beliebter: Im Wintersemester 07/08 besuchten 10.115 ausländische Studierende Sachsens Universitäten und Fachhochschulen - 1998/99 waren es noch 4.242. Besonders beliebt: Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (etwa 2.700 Studierende), gefolgt von Ingenieurwissenschaften (etwa 2.300 Studierende), hier vor allem die Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen, den Sprach- und Kulturwissenschaften (ca. 2.000 Studierende) und Mathematik/Naturwissenschaften (ca. 1.800 Studierende).
06.08.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusÜber die Hälfte der ausländischen Studierenden kommt aus Europa (5.294), ein Großteil davon aus Osteuropa: 747 aus Polen, 374 aus Ungarn, 371 aus der Tschechischen Republik, 275 aus Bulgarien; aus Russland 545 Studierende; aus Österreich aus 1.242 (WS 07/08).
Spitzenreiter ist mit 3.393 ausländischen Studierenden die Technische Universität Dresden (10,3 Prozent). Den höchsten Anteil ausländischer Studierender an der Gesamtzahl der Studenten verzeichnet die Hochschule Mittweida: Mit 1.161 ausländischen Studenten bei einer Gesamtzahl von 5.566 Studierenden liegt der prozentuale Anteil bei 20,9 Prozent (Ein Großteil dieser Studierenden kommt aus Österreich, die vorrangig in den Bereichen Informationstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau ein Studium absolvieren).
Bei den neuen Bundesländern belegt Sachsen mit 8,6 Prozent ausländischen Studierenden den zweiten Platz hinter Brandenburg (11,1 Prozent). Der bundesdeutsche Durchschnittswert liegt bei 9,5 Prozent.
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