Staatssekretär Michael Ebling besuchte Universität Trier

Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, hat das gute Abschneiden der Universität Trier im aktuellen CHE-Forschungsranking gewürdigt. "Ich wünsche mir, dass es der Universität gelingt, dieses Ergebnis zu verstetigen und sich in Forschung und Lehre weiter zu profilieren. Die Voraussetzungen dafür sind gut und die Unterstützung des Landes dafür hat die Universität", sagte Ebling anlässlich eines Besuchs der Hochschule.

11.04.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Im CHE-Forschungsranking vom März dieses Jahres landete die Universität Trier im ersten Drittel. Die Fächer Geschichte und Psychologie haben es erneut in die bundesweite Spitzengruppe "Forschungsprofile forschungsstarker Hochschulen" geschafft. Insgesamt sind mit Anglistik, BWL, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Soziologie, VWL sowie Psychologie und Geschichte acht Fächer der Trierer Hochschule in diesem Ranking vertreten. Untersucht wurden die Forschungsprofile, die Drittmittel pro Jahr, die Drittmittelstruktur, Publikationen, Promotionen und die Forschungsreputation.

Ebling machte deutlich, dass die Landesregierung besondere Anstrengungen unternehme, um die Situation der Hochschulen weiter zu verbessern. Vor wenigen Tagen erst habe der Ministerrat einem Gesetzentwurf zur Einrichtung eines Sondervermögens Wissen schafft Zukunft II zugestimmt. Mit diesem Sonderfinanzierungsgesetz solle im laufenden Haushaltsjahr ein Sondervermögen in Höhe von 200 Millionen Euro eingerichtet werden, aus dem in den Jahren 2009 bis 2013 jeweils 40 Millionen Euro zusätzlich für Wissenschaft und Forschung zur Verfügung stünden.

Aus diesem Sondervermögen würden Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Studiensituation an den Hochschulen des Landes sowie zur Stärkung, zum Ausbau und zur Vernetzung der Forschung inner- und außerhalb der Hochschulen gefördert. Dazu zählten insbesondere die Verbesserung der Grundausstattung durch 200 zusätzliche Stellen und die weitere Finanzierung des Hochschulpakts, die Förderung exzellenter zukunftsträchtiger Forschungsschwerpunkte und der Ausbau der außeruniversitären Forschungsinfrastruktur.

"Mit Hilfe des Sondervermögens Wissen schafft Zukunft II und des Hochschulpakts schaffen wir insgesamt rund 400 zusätzliche Stellen im Wissenschaftsbereich. Davon profitiert insbesondere der Hochschulstandort Trier in erheblichem Maße", sagte Ebling.

Aus dem Sondervermögen erhalte die Universität Trier 25 Stellen – und damit die zweitmeisten nach der mit Abstand größten Universität des Landes, der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. An die Fachhochschule Trier gingen 14 Stellen – der größte Zuwachs im Fachhochschulbereich.

Hinzu kämen die zusätzlichen Stellen- und Mittelzuweisungen im Rahmen des Hochschulpakts, erläuterte Ebling. So habe die Universität Trier im vergangenen Jahr 414.000 Euro zusätzlich erhalten sowie 2 Professuren und 8,5 Mitarbeiterstellen. In diesem Jahr seien es rund 1,2 Millionen Euro sowie 2 Professuren und 5 Mitarbeiterstellen.


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