Standortvergleich für Geisteswissenschaften in Halle

Kultusminister Olbertz und Bauminister Daehre haben sich heute darauf verständigt, zu den im Rahmen des Hochschulbaus geplanten Bauvorhaben für die Geisteswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einen Standortvergleich in Auftrag zu geben.

08.11.2004 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Zu prüfen ist, welchem der beiden möglichen Standorte für die Geisteswissenschaften in Halle, dem Gebiet rund um die Universitäts- und Landesbibliothek in der Bebelstraße oder der "Spitze" am Hallmarkt, in wirtschaftlicher Hinsicht, aber auch von den Nutzerbedürfnissen her der Vorzug zu geben ist. "Neben Investitions- und Betriebskosten, Auslastungsfragen usw. spielen auch städtebauliche Aspekte sowie Nutzungskonzepte für den vorhandenen Immobilienbestand der Universität eine Rolle", so Daehre. Die Vergleichsstudie soll daher unter Einbeziehung der Stadt und der Universität erstellt werden.

"So oder so müssen wir schnell zu einer Entscheidung gelangen, denn gebaut werden muss auf jeden Fall", so Kultusminister Olbertz. Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Geisteswissenschaften an der Martin-Luther-Universität ist dringend notwendig und deshalb bereits jetzt Gegenstand der Anmeldungen zum Hochschulbauförderprogramm, das von Bund und Land je zur Hälfte finanziert wird.

Die Studie zum Standortvergleich soll innerhalb von drei Monaten erarbeitet werden, um rasch zu einer Grundsatzentscheidung zu gelangen. Gesichtspunkte der Ausschreibungspflicht und eines vernünftigen Kostenrahmens für die Studie würden beachtet, erklärten die Minister.


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